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Pinneberger Tageblatt

22. November 2017 | 13:49 Uhr

Angebot : Solche Ausflüge machen Spaß

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Treffpunkt Kräla und A. Beig-Verlag organisieren für Kinder und Jugendliche Fahrt zum Hansa-Park.

Schenefeld | Am Schenefelder Krähenhorst tummelten sich am Wochenende die Leute. 67 Reisende konnten es kaum erwarten, dass es endlich los geht. Ziel der Fahrt: Sierksdorf – genauer der dortige Hansa-Park. „Ich freue mich schon auf die Karussells“, sagte Mia (6) kurz vor Fahrtbeginn. Auch ihr Bruder Leon (18) freut sich, allerdings wolle er sich „überraschen lassen“, was es gibt. Die Eltern der beiden warteten auch auf den Bus. „Wir haben hier eine lange Zeit gelebt – jetzt sind wir noch Vereinsmitglieder“, erläuterte Nicole Bestmann, Mutter der beiden Kinder.

Die Reise möglich gemacht hat der Treffpunkt Kräla, ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Nachbarschaft und Gemeinschaft in der Wohnsiedlung einsetzt, und der A. Beig-Verlag in Pinneberg. „Die Aufregung ist schon groß“, gestand Willy Matzen, Vorsitzender und Gründer des Vereins. Und es sollte sich gelohnt haben, wie uns Matzen am Abend nach der Ausfahrt im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilte. „Das war ein wundervoller Tag“, so sein erstes Feedback. Einige Kinder wollten sofort wieder hin, beziehungsweise gar nicht erst los, berichtete er. „Es liefen auch ein paar Tränen, als wir fahren mussten“, erinnerte Matzen sich.

Dabei habe alles gepasst: Wetter, Sonne und die Gruppe. „Es war alles ganz harmonisch. Wir hatten keinen Stress, alle waren stets pünktlich und keiner ist verloren gegangen“, sagte Else Matzen, Ehefrau und Mitgründerin des Vereins.

Zusammenhalt der Gruppe gestärkt

Besonders habe es die beiden gefreut, wie der Zusammenhalt gestärkt wurde: „Die Gruppen, die sich gebildet haben, waren nicht von vorn herein zu erahnen, jeder ist mit jedem wunderbar zurecht gekommen“, so die Beiden. „Das stärkt den Zusammenhalt hier und die Nachbarschaft – wenn alle Spaß haben“, sagte Else Matzen. Eine weitere Besonderheit sei der multikulturelle Aspekt gewesen: „Wir haben hier mittlerweile mehr als 30 Nationen – und zu dieser Ausfahrt fuhren erstmals auch Flüchtlinge mit“, so Willy Matzen.

Alle hätten sich bestens verstanden und für die Flüchtlinge sei es besonders spannend gewesen: „So etwas kennen sie ja nicht. Die Begeisterung war enorm“, ergänzte Else Matzen. Nichtsdestoweniger habe es auf der Ausfahrt ein ganz klares Highlight gegeben: „Der ‚Schwur von Kärnan‘ war die Attraktion schlechthin für die Kinder – wahnsinnig und Nervenkitzel pur“, sagte Matzen amüsiert.

Auch als die Truppe wieder in Schenefeld einkehrte, habe die Begeisterung noch angehalten: „Im Bus haben alle geklatscht. Jeder ist ausgestiegen, hat sich bedankt und verabschiedet. So machen wir solche Fahrten gern“, sagte Else Matzen erfreut.

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