zur Navigation springen

Pinneberg : So will die Stadt kulturelle Vielfalt feiern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Geschwister-Scholl-Haus gibt es wie in jedem Jahr ein interkulturelles Fest, allerdings erstmals nicht zum Auftakt sondern als Höhepunkt am Schluss der interkulturellen Woche.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Deutschland feiert die Interkulturelle Woche. Es ist schon das 30. Mal – und die Kreisstadt Pinneberg ist dabei. Im Geschwister-Scholl-Haus (GSH), Bahnhofstraße 8, gibt es wie in jedem Jahr ein interkulturelles Fest, allerdings erstmals nicht zum Auftakt sondern als Höhepunkt am Schluss. Gefeiert wird am Sonnabend, 27. September, von 14.30 bis 18 Uhr. Es gibt ein Bühnenprogramm, ein reichhaltiges Büfett und viele Aktivitäten für Kinder.

Das Ganze ist für die Festgäste kostenlos, dank finanzieller Förderung durch den Kreis Pinneberg. Allerdings wird um Spenden gebeten. Die sollen in diesem Jahr der Hausaufgabenhilfe zugutekommen, die der Verein „Brücken der Kulturen“ den Kindern seiner Mitglieder anbietet. „Das Geld brauchen wir zur Materialbeschaffung“, erläutert Vereinschef Baris Karabacak.

Dafür steuert der Verein zum Fest im GSH unterhaltsame Showeinlagen bei. Seine beiden Tanzgruppen unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Hatice Deniz bringen Bauchtanz und Hip-Hop auf die Bühne.

Für weitere Darbietungen sorgt der Diakonieverein Migration. Das Ensemble Kreniza Plus mit Tetyana Zimmer (Gesang/Bandura), Jurij Kandelja (Bajan), Alexander Paperny (Balalaika) und Andrej Petroff (Kontrabass-Balalaika/Gesang) werde ein Konzert mit Pop-, Folk- und Roma-Musik aus Russland, der Ukraine, Moldawien und Weißrussland zu Gehör bringen, kündigte Larissa Jilek an.

GSH-Hausherr Jens Schmidt annoncierte Auftritte hauseigener Gruppierungen. Eine Rockband und eine Rap- und Hip-Hop-Gruppe, die sich aus den Sprachkursen im GSH gebildet hat, gehören dazu.

Für Kinder gibt es mehr als nur die populären Schminkangebote. Eine iranische Künstlerin passt den Kleinen regelrechte Masken an. Und beim Auftritt des Zauberers Kevin Köneke kommen große und kleine Zuschauer dann gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ihr vielfältiges Unterhaltungsangebot, so betonen die Veranstalter, soll Pinnebergs Interpretation des diesjährigen Slogans der Interkulturellen Woche sein: „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen