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Pläne in Pinneberg : So könnte der neue Bahnhof aussehen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pinneberg | Die Vision für Pinnebergs Bahnhof nimmt immer mehr Gestalt an. Roland Neumann, der zuständige Projektleiter der Agentur Bahnstadt, informierte den Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag über den Stand der Dinge. Die Fahrgäste werden in Zukunft durch eine neue Unterführung zu ihren Gleisen gelangen. Mit diesem Beschluss folgt der Len- kungskreis, in dem Vertreter der Stadt, des Landes, von Nah.SH und der Deutschen Bahn sitzen, dem Wunsch der Pinneberger. Die hatten sich im vergangenen Jahr während einer Einwohnerversammlung für eine Unterführung statt einer Fußgängerbrücke ausgesprochen.

Das Empfangsgebäude soll erhalten bleiben, im Nordwesten entsteht ein Gebäude, in das nach der Vorstellung der Planer ein Nahversorger einziehen könnte. Im Obergeschoss soll ein Fahrradparkplatz entstehen – für etwa 300 Räder.

Pinnebergs Bahnhof ist heute mit 21.500 Pendlern der viertgrößte in Schleswig-Holstein. Nach Prognosen von Nah.SH werden es im Jahr 2030 bis zu 27.000 Ein- und Aussteiger sein. Der erste Schritt ist bereits im Gange: Derzeit werden die Park & Ride-Flächen realisiert. 2016 wird der neue Busbahnhof gebaut. 2017 folgt dann die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Für die Bahnhofsgebäude ist die Bahn zuständig. Die Kosten für den neuen Vorplatz trägt die Stadt. Die Umgestaltung schlägt mit 3,1 Millionen Euro zu Buche.

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erstellt am 03.Sep.2015 | 12:33 Uhr

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