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Pinneberger Tageblatt

23. September 2017 | 09:38 Uhr

So geht friedliches Miteinander

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sommerfest der KulturenAusgelassene Stimmung in Halstenbek / 300 Besucher bei Veranstaltung der Flüchtlingshelfer

Was für eine Superstimmung: Rund 300 Besucher haben am vergangenen Sonnabendnachmittag das „Sommerfest der Kulturen“ bei schönstem Sommerwetter gefeiert. Eingeladen waren alle in Halstenbek und Umgebung lebenden Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Jung und Alt feierten auf dem großzügigen Gelände – mit angrenzendem Spielplatz zum Herumtoben – der Volkshochschule und der Bücherei Halstenbek an der Schulstraße. Die Kinder tobten ausgelassen herum, konnten unter Anleitung der evangelischen Pfadfinder Stockbrot grillen und Megaseifenblasen fabrizieren. Oder sich von Zainab Mosseini aus Afghanistan mit einem Henna-Tattoo verschönern lassen.

Zahlreiche Sitzgelegenheiten unter Schatten spendenden Bäumen luden zum Verweilen und Verzehr der Köstlichkeiten aus aller Welt (Türkei, Syrien, Afghanistan, Iran, Russland) ein, die viele fleißige Hände hergestellt und gespendet hatten.

Gruppen wie Opatan aus dem Iran animierten mit ihrer rhythmischen Musik zum Mittanzen, der Zauberer Elias Noro sorgte besonders bei den jüngsten Festbesuchern für neugierige Spannung. Das Trio Krezniza-Plus (Tetjana Zimmer, Gesang; Andre Charnychou, Keyboard, und Elena Hoppe, Tanz) nahm die Leute mit indischem Tanz und Liebesliedern aus dem Balkan mit auf eine farbenfrohe Reise.

Miriam Utz, Ehrenamtskoordinatorin der Flüchtlingshilfe bei der Gemeinde Halstenbek, lobte einmal mehr die gute Willkommenskultur in der Gemeinde. „300 Flüchtlinge leben in Halstenbek. 92 Nationen gibt es hier, und wir leben alle wunderbar zusammen“ sagte sie. Die ausgebildete Krankenschwester fing als Ehrenamtliche an. Sie freute sich auch bei diesem zum dritten Mal stattfindenden Sommerfest wieder über die vielen fleißigen Hände und die enorme Spendenbereitschaft der Leute.

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