Hasloh : Sinnliches Erlebnis für die Füße

Kieselsteine, Erde, Sand und Rindenmulch: Die freiwilligen Helfer bauten innerhalb kürzester Zeit den Barfußpfad zum Fühlen verschiedener Materialien.
Kieselsteine, Erde, Sand und Rindenmulch: Die freiwilligen Helfer bauten innerhalb kürzester Zeit den Barfußpfad zum Fühlen verschiedener Materialien.

Acht freiwillige Helfer verschönern das Außengelände des Robinson-Kindergartens. Materialspende in Höhe von 750 Euro.

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09. Oktober 2014, 14:00 Uhr

Hasloh | Viele Schulen nehmen jedes Jahr am „sozialen Tag“ teil. Dabei arbeiten die Jungen und Mädchen einen Tag lang in einem Betrieb und spenden ihren Verdienst an soziale Einrichtungen. Auch Firmen bieten ihren Mitarbeitern an, sich auf diese Art und Weise einen Tag lang ehrenamtlich zu engagieren – beispielsweise der Kölner Versicherungskonzern „Generali“ mit dem Freiwilligen-Tag unter dem Motto „Helfen hilft – Gemeinsam stark“.

Als der Hasloher Gunnar Schacht, der bei „Generali“ beschäftigt ist, von der Aktion hörte, überlegte er nicht lang und sprach Eileen Rohrbach vom Vorstand des Hasloher Robinson-Kindergartens an. „Einrichtungen können sich mit Projekten bewerben“, erklärt Schacht. Rohrbach füllte den Bewerbungsbogen aus und beschrieb darin das Projekt „Schöner spielen“, mit dem das Außengelände des Kindergartens verschönert werden sollte.

„Das Konzept wurde angenommen und es fanden sich auch schnell sieben Kollegen, die bereit waren, die Gartenarbeiten umzusetzen“, berichtet Schacht. Darüber hinaus stelle der Konzern aus seinem Zukunftsfonds für jedes Projekt 750 Euro für Materialien und Verpflegung zur Verfügung.

Und so legten sieben Männer und eine Frau am Dienstagmorgen los. Innerhalb eines Tages entstanden ein Hochbeet und ein Barfuß-Pfad mit neun verschiedenen Stationen: Kieselsteine, Rindenmulch, Sand und Kastanien können beispielsweise künftig von den Kindern mit den Füßen ertastet werden.

„Außerdem schnitten die Helfer den Weidentunnel frei und sorgten dafür, dass der Garten weitestgehend winterfest ist“, berichtet Rohrbach. Gespannt hätten die Kinder beobachtet, wie sich im Handumdrehen das Außengelände verwandelte. „Zu guter Letzt werden neue Blumenkästen am Eingang angebracht – die sind uns nämlich vergangene Woche gestohlen worden“, so Rohrbach. Den neu bepflanzten bunten Kästen wünscht sie eine längere Lebensdauer.

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