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Pinneberger Tageblatt

21. November 2017 | 22:30 Uhr

Singen mit Herz und Seele

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Musikschule plant neue Projekte für Kinder und Jugendliche / Musical und Popchor starten im Mai / Altersgerechte Inhalte

„Alle Menschen wollen singen“, betont Winfried Richter, der Leiter der Pinneberger Musikschule. Besonders Kinder und Jugendliche sollen deshalb möglichst vielfältige Möglichkeiten haben, um in der Kreisstadt ihren musikalischen Vorlieben nachzugehen. Ab Mai bringt die Musikschule daher zwei neue Projekte an den Start – ein Kindermusical und einen Popchor für Jugendliche. Die Leitung übernimmt in beiden Fällen die Vokalpädagogin Henrike Kinnemann.

„Ki-Kla-Mu“ steht für „Kinder-Klang-Musical“ und richtet sich an Kinder ab fünf Jahren. „Wir werden gemeinsam das Stück ‚Die Kuh, die ins Kino gehen wollte‘ einstudieren“, erläutert Pädagogin Kinnemann. Mit Liedern, einfachen Instrumentaleinlagen und Tänzen sollen die Kinder die Geschichte einer Kuh erzählen, die für einen Kinobesuch in die große Stadt reist und dort eine ganz neue Welt entdeckt. „Es geht um Neugier und Offenheit“, so Kinnemann. Das Stück wurde eigentlich auf Oberbayrisch verfasst, für die kleinen Pinneberger übersetzt sie es ins Hochdeutsche. Kinnemann und Richter legen viel Wert auf einen spielerischen Ansatz. „Wir machen keinen Druck und entwickeln das Stück gemeinsam“, so die Lehrerin. Am Ende der Veranstaltung soll „Die Kuh, die ins Kino geht“ dann aufgeführt werden.

An eine etwas ältere Zielgruppe richtet sich dagegen der Popchor. „Viele Jugendliche kommen zu uns, weil sie sich mit Gesang beschäftigen wollen“, erzählt Richter. Individueller Gesangsunterricht schrecke jedoch viele ab. „Außerdem wollen junge Leute meist doch eher aktuelle Hits singen, als ‚Am Brunnen vor dem Tore‘“, so der Leiter der Musikschule. Kinneberg fügt hinzu: „Ich möchte eine gute Mischung aus Chartsmusik und Klassikern der Pop und Rock-Geschichte anbieten.“ Die Gesangslehrerin ist sich sicher, dass auch Teenager für die Musik der Rolling Stones oder The Beatles zu begeistern sind. Auch wenn es im Popchor locker zugehen soll, es gibt viel zu lernen. Auch technisches Wissen über Mikrofone oder Loopstationen will Kinnemann vermitteln und gibt ein Langzeitziel aus: „Vielleicht schaffen wir es sogar, selbst Songs zu schreiben.“ Beide Projekte sind zunächst Versuchsballons. „Wir schauen zunächst, wie die Resonanz ausfällt“, so Richter. Bei Erfolg hofft er aber, dass sowohl Kindermusical als auch Popchor zu Institutionen in der Pinneberger Musikszene werden.




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