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Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 14:13 Uhr

Sieben Prozent erhalten Sozialhilfe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vor allem Kinder und Jugendliche sind auf staatliche Unterstützung angewiesen / Kreis Pinneberg landesweit im Mittelfeld

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Im Kreis Pinneberg waren 22 223 Männer und Frauen 2012 von Sozialleistungen zur laufenden Lebensführung abhängig. Das geht aus Zahlen des Statistikamts Nord hervor, die gestern veröffentlicht wurden. Demnach sind 7,3 Prozent der Kreis Pinneberger auf Unterstützung angewiesen. Landesweit rangiert der Kreis im Mittelfeld. In Schleswig-Holstein waren insgesamt 263 870 Menschen auf Sozialleistungen angewiesen, was einen Anteil von 9,3 Prozent ausmacht.

Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil von Kindern unter den Empfängern von Sozialleistungen. „Landesweit waren 19 Prozent aller Kinder bis unter sieben Jahren auf staatliche Unterstützung angewiesen“, sagte Jürgen Delitz vom Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Kreis Pinneberg war die Quote zwar niedriger, allerdings zählte das Statistikamt auch dort mit 14,1 Prozent (2585 Jungen und Mädchen) in der Altersklasse null bis sieben Jahre einen hohen Anteil. Ähnlich verhält es sich in der Altersklasse der 7- bis 18-Jährigen. Jedes zehnte Kind beziehungsweise jeder zehnte Jugendliche ist auf den Staat angewiesen (3575 insgesamt).

Der Bezug von staatlichen Leistungen ist hingegen bei älteren Kreis Pinnebergern laut Statistikamt vergleichsweise gering. 1690 Senioren haben 2012 Unterstützungen erhalten. Das ergibt bei den Männern und Frauen im Alter ab 65 Jahren einen Anteil von 2,5 Prozent.

Wie das Statistische Amt weiter mitteilte, waren die Quoten im Vergleich zu 2011 nahezu unverändert. Insgesamt ergaben die Zahlen ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Spitzenreiter beim Bezug von Sozialleistungen war die Stadt Flensburg mit insgesamt 14,8 Prozent der Einwohner. In der Gruppe der Kinder bis zu sieben Jahren waren 29,8 der Jungen und Mädchen auf staatliche Hilfe angewiesen. Der Kreis Stormarn schließt die Liste mit einer Quote von 5,1 Prozent unter allen Einwohnern ab.

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