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Kreis Pinneberg : Sieben Brände in 25 Minuten: Feuerteufel wütet in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schlag auf Schlag gingen die Alarmierungen bei der Feuerwehr ein. Die Brandorte liegen nur wenige 100 Meter voneinander entfernt.

Elmshorn | Ein Haus, ein Abschleppwagen und fünf Container: In der Nacht von Freitag auf Sonnabend hat in Elmshorn (Kreis Pinneberg) ein Feuerteufel gewütet. Sieben Brände innerhalb von 25 Minuten – die Polizei ermittelt, jagt den Täter.

Die unheimliche Brandserie beginnt laut Elmshorner Feuerwehr um 0.33 Uhr. Es brennt ein Papiercontainer im Flamweg. Zwei Minuten später folgt der nächste Alarm: Feuer in einem Container in der Amselstraße. Die Feuerspur der Täter zieht sich weiter durch die Stadt. Weitere Papier- und Altkleidercontainer – unter anderem erneut in der Amselstraße – werden angezündet. Immer mehr Einsatzkräfte der Elmshorner Feuerwehr rücken aus. Um 0.43 Uhr wird ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Gerberstraße gemeldet. Dort leben etwa 80 Personen. Im Keller wurde ein Papierstapel in Brand gesetzt.

Unter Atemschutz gelingt es Einsatzkräften, Schlimmeres zu verhindern. Laut Polizei bleiben alle Bewohner des Hauses unverletzt. Während die Elmshorner Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt ist, geht in der Leitstelle schon die nächste Alarmierung ein. In der Besenbeker Straße brennt ein Abschleppwagen. Der nächste Einsatzwagen rast los. In dieser Nacht sind mehr als 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Auffällig bei der Brandserie: Die Tatorte Amselstraße, Reeperbahn, Flamweg, Besenbeker Straße und Gerberstraße befinden sich nur wenige 100 Meter voneinander entfernt. Die Polizei machte zunächst keine Angaben darüber, ob es einen Zusammenhang zwischen den Bränden gab und ob es sich um Brandstiftung handelte.

Die Elmshorner Feuerwehr musste am Sonntagnachmittag schon wieder zu einem Containerbrand ausrücken: diesmal in den Adenauerdamm. Allerdings hatte die Polizei das Feuer schon gelöscht.

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erstellt am 06.Feb.2017 | 06:55 Uhr

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