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Gruselhaus in Kölln-Reisiek : Sie wollen gruseln, nicht schocken

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zahlreiche Besucher kommen in diesem Jahr zum Gruselhaus von Kölln-Reisiek. Thomas und Kirstin Köllmann haben dort zu Halloween ein ganz besonderes Erlebnis geschaffen.

„Wir werden oft gefragt, warum wir so einen Aufwand auf uns nehmen“, sagt Thomas Köllmann. Ein bisschen verrückt müsse man schon sein, um seinen gesamten Vorgarten mit Grabsteinen, Skeletten und sogar ein eigens gebautes Zelt auszustatten, gibt er zu. Bis zum 31. Oktober will er zusammen mit seiner Frau Kirstin als Bedienstete eines untoten Grafen-Ehepaars Kinder und Erwachsene unterhalten und zum Gruseln bringen.

„Unser Gruselhaus ist in Handarbeit entstanden“, berichtet Köllmann, der im wahren Leben Polizist ist. Bereits im August haben sie begonnen, ihr Grundstück für dieses jährliche Spektakel umzurüsten – auch dieses Mal wieder mit Erfolg. Im vergangenen Jahr strömten insgesamt 1700 Besucher in das Siedlungsgebiet in Kölln-Reisiek. Allein am Halloween-Tag kamen 700 kleine und große Grusel-Fans.

„Bei unserem Konzept geht es eher um schaurigen und auch lustigen Grusel – eben etwas für die ganze Familie“, sagt die 43-jährige Kirstin Köllmann. Bewusst werde also auf blutigen Horror verzichtet. Die Aufmachung wird daher an die Disneyland-Attraktion „The Haunted Mansion“ angelehnt. Das dortige Spuk-Herrenhaus setzt weniger auf Schreckmomente, als vielmehr auf Verblüffung. In diesem Jahr haben die beiden Kölln-Reisieker erstmals Sponsoren mit an Bord. So wird etwa der Strom für die Zeit von einem Energieversorger übernommen. „Wir suchen weiter nach Sponsoren“, sagt Köhlmann. Das Paar investiere viel Geld und Freizeit in das für Besucher nach wie vor kostenlose Projekt.

 

Die Leidenschaft für den besonderen Grusel hat vor gut sieben Jahren bei einem USA-Urlaub begonnen. „Damals haben wir in Florida den Freizeitpark Disneyland besucht“, berichtet Thomas Köllmann. Ein Jahr später wurden dann die ersten Mitbringsel im Garten platziert: Skelett „Freddy“ und ein paar Grabsteine. Schon bald kamen die ersten Kinder aus der Nachbarschaft, um die ungewöhnlichen Gegenstände zu begutachten. Jahr für Jahr wuchs das Grusel-Arsenal an.

Öffnungszeiten: Sonnabends und sonntags von 16 bis 19 Uhr. Letzte Gruselmöglichkeit an Halloween, 31. Oktober, von 16 bis 21 Uhr. Ort: Hausweide 4 in Kölln-Reisiek, Eintritt: frei

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erstellt am 18.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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