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Kreisberufsschule in Pinneberg : Sie wächst und wächst

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das derzeit größte Bauprojekt: Erdgeschoss des Rohbaus steht, die ersten Klassen sollen nach Plan im Sommer umziehen.

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2014 | 11:41 Uhr

Unermüdlich dreht sich der Kran, lässt schwere Holzbohlen zu den Gerüstbauern herab. Ein Teil ihrer Kollegen knüpft das Stahlgeflecht für eine Betonmauer. Es geht sichtbar voran an der Kreisberufsschule (KBS) in Pinneberg. Der Neubau ist mit Kosten von 24 Millionen Euro das größte Projekt, das der Kreis in jüngster Zeit in Angriff genommen hat.

Am 1. Oktober hatten Politiker, ein Vertreter des zuständigen Bauunternehmens und Schulleiter Peter Behre den Grundstein gelegt und damit den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten gegeben. Bereits zuvor war ein alter Gebäuderiegel abgerissen und das Gelände planiert worden.

Seitdem hat sich einiges getan. Die Arbeiter haben das Fundament gegossen und die Wände des Erdgeschosses hochgezogen. Bereits Mitte Dezember stand das Untergeschoss samt Decke. Derzeit entstehen die Wände des ersten Obergeschosses. Spätestens bis zu den Sommerferien soll das zweigeschossige Gebäude samt Inneneinrichtung fertig sein. "Im neuen Schuljahr nach den Ferien soll dort der Unterricht beginnen", sagt Behre.

Er zeigt sich zuversichtlich: "Die Baufirma Züblin macht einen guten Job. Die haben so geplant, dass wir nur einmal umziehen müssen." Die Schüler aus dem noch stehenden Trakt sollen also nicht in Provisorien unterrichtet werden.

Der Neubau wird im Erdgeschoss Unterrichtsräume für die Ernährungslehre und für die Bauberufe samt Küche und Werkstätten beheimaten. Im Stockwerk darüber wird ab Sommer der Vollzeitunterricht der Berufsfachschule abgehalten. Im Obergeschoss entstehen neue Computerräume.

Den Zeitplan muss die Baufirma einhalten, die Schüler müssen dann in den Neubau. Denn im Sommer wird auch der noch stehende Gebäudeteil, der sogenannte Kasseler Bau, abgerissen.

Für Lehrer und Schüler scheint der Baulärm erträglich zu sein. "Schlimmer war es, als im Herbst die Erdarbeiten erledigt wurden. Jetzt geht es", sagt Behre. Wenn, etwa während Prüfungen, Ruhe nötig sei, könne das mit der Baufirma gut abgestimmt werden. Die Kollegen seien nun voller Vorfreude auf die neue Schule. Und die Schüler? "Ein Großteil wird im Sommer 2015, wenn alles fertig ist, ja nicht mehr an der Schule sein", sagt Behre. Seine Botschaft ist: "Man kann sehen, dass es endlich vorangeht. Die Schule braucht dieses positive Signal. Und das Ende ist absehbar.“ Damit richtet er den Blick in die Zukunft.

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