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Pinneberger Tageblatt

15. Dezember 2017 | 19:35 Uhr

Sie sind fit für den Straßenverkehr

vom

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erstellt am 22.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Die Zahlen klingen schon einmal gut: 1899 Schüler aus dem Kreis Pinneberg nahmen an der Qualifikation zum Kreis-Entscheid des Verkehrserziehungs-Wettbewerbs teil - damit ist die Quote wie in den vergangenen Jahren wieder erfreulich hoch. Dennoch schickten gerade einmal neun Kreis Pinneberger Schulen ihre Besten zum gestrigen Wettbewerb nach Elmshorn.

"Das ist ernüchternd und ausbaufähig", stellte der Kreisfachberater für Verkehrserziehung, Gerd Vollstedt, fest. Warum von den 22 Schulen, die an der Qulifikation teilgenommen hatten, nur neun ihre Besten entsandten, bleibt Vollstedt ein Rätsel. "Vielleicht liegt es daran, dass die Schüler extra freigestellt werden mussten." Dabei sei ein derartiger Wettbewerb besonders wichtig - die Neuntklässler seien mit ihren 15, 16 Jahren angehende Autofahrer. "Es ging uns darum, sie geschlossen noch einmal an das Thema Verhalten im Verkehr heranzuführen", sagte Vollstedt.

Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgte dabei mit Hilfe des Präventions-Teams der Polizei, bestehend aus Seike Brodersen, Jörg Mangelmann und Carsten Wegner. "Schade, dass so wenig Leute dabei waren", resümierte auch Wegner.

Für die Vertreter der neun teilnehmenden Schulen gab es dabei einen Theorie und Praxis-Teil zu absolvieren. Zusammen mit der Kreisverkehrswacht wurde auf dem Schul-Gelände der Elmshorner Paul-Dohrmann-Schule ein Parcours aufgebaut. Dort mussten die jungen Teilnehmer auf ihrem Fahrrad oder Motorroller die Verkehrsregeln beachten. Trotz strömenden Regens konnten die Teilnehmer diese Aufgabe meistern. Der theoretische Teil umfasste Fragen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. "Fehler machten die Teilnehmer vor allem bei Vorfahrts-Fragen", sagte der Kreisfachberater für Verkehrserziehung.

Als einer der Besten konnte Felix Herbort vom Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium in Barmstedt die beiden Test-Abschnitte absolvieren. Er war zufrieden mit seiner Leistung - "obwohl wir viel warten mussten", sagte der 15-Jährige.

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