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Schenefeld : Sie schuften wieder für die Düpenau

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Naturschutzbund organisiert für den 5. September den dritten Bachaktionstag. Freiwillige Helfer gesucht, die anpacken.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2015 | 12:45 Uhr

Schenefeld | Die Düpenau in Schenefeld soll wieder mehr Fischen einen natürlichen Lebensraum bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird am Sonnabend, 5. September, wieder ordentlich malocht. Der Naturschutzbund (Nabu) Hamburg und die Nabu-Gruppe Schenefeld/Halstenbek laden wieder zum Bachaktionstag ein, der nach 2013 und 2014 nun zum dritten Mal organisiert wird.

Gemeinsam mit freiwilligen Helfern werden die Nabu-Aktiven Kies und Geröll im Bach platzieren, das Bachbett einengen und so eine turbulente Strömung schaffen. „Dort, wo der Bach schnell fließt, gelangt Sauerstoff ins Wasser. In diesen Bereichen suchen die Fische in den Sommermonaten Zuflucht“, erklärt Tobias Ernst, ehrenamtlicher Projektleiter beim Nabu. „Die Düpenau bietet derzeit nur sehr wenigen Fischarten einen geeigneten Lebensraum. Verschlechtern sich die Lebensbedingungen nach längerer Trockenzeit, schaffen es die strömungsliebenden Gründlinge einfach nicht, stabile Bestände zu bilden.“

Dem Naturschutzbund in Schenefeld liegt das Gewässer besonders am Herzen. Er hat eine Patenschaft für die Düpenau übernommen. „Wir von der Nabu-Gruppe Schenefeld wollen zusammen mit engagierten Bürgern helfen, die Düpenau ökologisch aufzuwerten“, erklärt Stefan Friedrich. „Umso mehr Personen mit anpacken, desto mehr erreichen wir für die Lebewesen im und am Bach. Eine tolle Aktion auch für Kinder“, betont Schenefelds Nabu-Mann Friedrich. Der Bachaktionstag wird von der Stadt Schenefeld finanziell unterstützt.

Wer am Bachaktionstag an der Düpenau mitmachen möchte, meldet sich bis Donnerstag, 3. September, 15    Uhr an. Dabei werden der genaue Treffpunkt und weitere Hinweise bekannt gegeben. Kontakt: Eike Schilling vom Nabu Hamburg ist unter Telefon (040) 69  70  89  13 und per Mail an schilling@NABU-Hamburg.de zu erreichen. Feste Kleidung und Sonnen- beziehungsweise Regenschutz sind mitzubringen. Für Werkzeuge, Handschuhe, ein Mittagessen sowie Getränke sorgt der Naturschutzbund.

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