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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 05:19 Uhr

Sie laden zum Neujahrsempfang ein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Veranstaltung steht unter dem Motto „Pinneberg ist bunt“ / Vereine stellen Projekte rund um das Thema Flüchtlingshilfe vor

von
erstellt am 19.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Gestern Morgen vor dem Pinneberger Rathaus: Flüchtlinge sitzen auf Koffern oder tragen Rucksäcke. Sie wollen zum Ordnungsamt, um sich anzumelden und eine Wohnung zugewiesen zu bekommen. Der Flüchtlingsstrom – die Folgen hat die Kreisstadt in den vergangenen Monaten zu spüren bekommen. Politisch als auch gesellschaftlich. So steht dann auch der Neujahrsempfang der Stadt am Sonntag, 10. Januar, ab 10.45    Uhr konsequenterweise unter dem Motto „Pinneberg ist bunt“. Der offizielle Teil beginnt um 11.15 Uhr.

Was Pinneberg tut, um die Ankunft und Integration zu erleichtern, darüber können sich die Bürger an diesem Tag informieren. 17 Vereine, Organisationen und Initiativen stellen ihre Arbeit an Ständen rund um das Thema Flüchtlinge und Willkommenskultur vor.

„Das hatte schon auf der Einwohnerversammlung einen großen Nachhall“, sagte Bürgervorsteherin Natalina di-Racca-Boenigk (CDU), die gestern einen Überblick über den 33. Neujahrsempfang der Stadt gab. Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) dankte den Beteiligten für ihre Mitarbeit.

Einen kleinen Vorgeschmack präsentierten die Vertreter der Vereine und Organisationen bereits gestern: So wird die Christuskirchengemeinschaft ihr neues Projekt „Eat and Meet“ (Essen und Begegnung) vorstellen. Jeden Sonntag wird nach dem Gottesdienst für Flüchtlinge und Einheimische ein leckeres Essen angeboten. Auch der Verbund Jugendarbeit und das Jugendzentrum stellen ihre Integrationsarbeit für Flüchtlinge vor. Das DRK gewährt Einblick in die Arbeit ihres Second-Hand-Shops „Wundertüte“, und die Freifunk-Initiative stellt ihr Projekt vor. Sie wollen ein offenes WLAN-Netz für jedermann aufbauen. Passend zum Thema ist auch der Unterhaltungsteil: Die iranische Musikgruppe Gena Del spielt für die Besucher und der junge Zauberer Elias Sahabi aus Afghanistan wird die Gäste mit einer magischen Show verblüffen. Zum Abschluss des offiziellen Teils wird zum siebten Mal der Bürgerzukunftspreis vergeben. Bis zum 30. Dezember können die Pinneberger noch Vorschläge machen.

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