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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 16:14 Uhr

Pinneberg : Sie führen nur Gutes im Schilde

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verein Pinneberger Kinder hat bislang 250 000 Euro gesammelt. Jedes Jahr werden 100 Gutscheine für Schwimmkurse verteilt.

Pinneberg | Sie sind die guten Engel von Pinneberg: Kurt Desselmann, Trautchen Perrefort und Susan Burmester. Zusammen bilden sie den Vorstand des Vereins Pinneberger Kinder. Er verzeichnet 18 Mitglieder. Darunter auch der A. Beig Verlag. Seit 1988 besteht der Zusammenschluss. Das Motto: „Wir möchten helfen und unterstützen. Kein Kind darf wegen finanzieller Gründe ausgegrenzt werden.“ Den Mitgliedern ist besonders wichtig: Es wird ausschließlich bedürftigen und sozialschwachen Jungen und Mädchen in der Region geholfen. Das Geld kommt zu 100 Prozent an.

Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick: „Im Laufe der Jahre haben wir 250.000 Euro entgegengenommen. 2015 waren es 44.000 Euro“, sagt Desselmann. Einschließlich der noch verbliebenen Spendengelder der „Pinosaurier“, deren Aktivitäten der Verein übernommen hat. Der Dank des Vereins gelte allen Unternehmen, Institutionen und Bürgern, die Geld gesammelt und gespendet haben.

Ohne sie könnte der Verein seine Projekte, die in drei große Bereiche gegliedert sind, nicht realisieren: Ein Leuchtturmprojekt sind die Schwimmkurse. „Auch 2016 werden wir 110 Gutscheine für die Kinder verteilen, die im letzten Kita-Jahr sind“, informiert Burmester. Der aktuellen Situation geschuldet setzt sich der Verein auch für Flüchtlinge ein. Sprachförderung, Integration und Ausflüge beispielsweise in den Hansa-Park oder zum HSV – werden finanziert. „Es passiert viel in Pinneberg für Flüchtlinge, aber es reicht nicht“, sagt Burmester.

„Aber wir dürfen auch die Einheimischen nicht vergessen“, wirft Desselmann ein. Finanzielle Unterstützung gibt es auch in Einzelfällen. Dazu gehören eine Hausaufgabenhilfe, Zuschüsse für Klassenfahrten, Mittagessen in Kitas und Schulen und Vereinsbeiträge, um nur einige Beispiele zu nennen. Partizipieren können alle an den Veranstaltungen des Vereins. Auch 2016 wird es einen Kindertag geben. Termin: 11. September. Außerdem unterstützt der Verein das Rockfestival Wake up PI, das am 10. September über die Bühne geht. Ein ganz besonderes Anliegen ist Desselmann und Burmester das Projekt „Die Notinsel“. Mit dem Projekt hat die „Stiftung Hänsel und Gretel“ die Initiative ergriffen und eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, an denen sie Hilfe bekommen. Gewalt kann Kindern überall begegnen. In der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause. Pinneberg ist eine von drei Städten in Schleswig-Holstein, die dabei mitmachen. Eine Anlaufstelle ist der A. Beig Verlag.

Aufgrund der klammen Kassen der Stadt sei vieles nicht mehr möglich. Deswegen wird der Verein Pinneberger Kinder sich auch weiter ehrenamtlich einsetzen. „Es ist wunderbar zu sehen, wie die Kinder sich freuen“, sagt Desselmann. Er und Burmester sind sich einig: „Kinder sind die Nummer eins.“

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erstellt am 31.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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