SummerJazz-Festival : Sie ackern, während Pinneberg feiert

Die ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer Michael Gewecke (von links), Günter Kleinschmidt, Antje Freitag, Herbert Hoffmann, Karl-Heinz-Traboldt und Udo Heidorn vor der großen Eröffnung.
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Die ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer Michael Gewecke (von links), Günter Kleinschmidt, Antje Freitag, Herbert Hoffmann, Karl-Heinz-Traboldt und Udo Heidorn vor der großen Eröffnung.

Unsere Redaktion war beim Aufbau in der Innenstadt dabei. Verein hat Organisation übernommen.

shz.de von
09. August 2018, 12:00 Uhr

Pinneberg | „Ich habe heute schon so vielen Leuten erzählt, dass ich bewundere, wie du das alles machst. Du bist ein wahres Energiebündel.“ Mit diesen Worten begrüßt Michael Gewecke seinen Vereinskameraden Herbert Hoffmann einen Tag vor der Eröffnung des SummerJazz-Festivals 2018. Und in der Tat, dieses Jahr ist das Organisationsteam besonders gefordert. „Zum ersten Mal organisieren wir das Festival komplett alleine“, hebt der Zweite Vorsitzende und Mitbegründer Hoffmann hervor. Bis zum vergangenen Jahr stand den ehrenamtlichen Helfern noch eine Event-Agentur zur Seite. Deren Aufgaben werden nun vollständig von den Vereinsmitgliedern übernommen. Außer Hoffmann gehören der Erste Vorsitzende Ralph Kricke, Gründer und Ehrenmitglied Günter Kleinschmidt, Antje Freitag von der Stadt Pinneberg sowie Kassierer Werner Porepp zu den Hauptorganisatoren.

Tausende Meter Kabel und unzähliges Technikequipment sorgen von Donnerstag bis Sonntag für ein klangvolles Erlebnis in der Stadt.
Laura Jax
Tausende Meter Kabel und unzähliges Technikequipment sorgen von Donnerstag bis Sonntag für ein klangvolles Erlebnis in der Stadt.
 

Bands auswählen, Sponsoren akquirieren, Bühnentechnik organisieren, Standplätze vergeben, Werbung machen – etwa neun Monate ist das nur fünfköpfige Kernteam mit den Vorbereitungen beschäftigt. „Das Wichtigste ist, dass man sich gegenseitig vertraut. Und wir sagen alles nur einmal. Dann wird es umgesetzt“, verrät Hoffmann. Nur so lässt sich diese Mammutaufgabe bewältigen, bei der auch immer wieder unerwartete Aufgaben anfallen. Doch die Organisatoren sind gut aufgestellt. „Für uns ist die Unterstützung der Stadt gerade durch Antje Freitag von großer Bedeutung. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Hoffmann.

Während den Festivaltagen selbst werden die fünf Hauptakteure von zirka 50 weiteren ehrenamtlichen Helfern unterstützt, die sich um Auf- und Abbau, Betreuung der Infostände und das Verteilen der traditionellen Pins kümmern – dieses Jahr in Form einer Mundharmonika nach dem Motto „Jazz meets die Mundorgel“. „Die Pins sind für uns eine sehr wichtige Art der Finanzierung und wir würden uns freuen, wenn wir es schaffen, alle zu verkaufen“, appelliert Hoffmann. Seit mehreren Wochen ist er täglich für das Jazz-Festival aktiv und mindestens bis Sonntagabend wird das noch so bleiben. Und auf was freut sich ein Festival-Organisator wohl am meisten? „Auf Montag, in der Hoffnung, ich kann einmal ausschlafen und weiß, dass alles geschafft und gut gelaufen ist.“

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