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15 Unterschriften zu wenig : Sengstocks Kandidatur in Quickborn vor dem Aus

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ein Dieb soll etwa 30 Unterschriften für die Bürgermeisterkandidatur von Bernd Sengstock aus Quickborn gestohlen haben.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2016 | 12:15 Uhr

Quickborn | Die Zulassung des parteilosen Bewerbers zur Wahl am 24. April steht vor dem Aus. Ein Dieb soll etwa 30 Unterschriften für die Bürgermeisterkandidatur von Bernd Sengstock aus Quickborn gestohlen haben. „Ich bin etwas geknickt, wie unfair man mit mir umgeht“, sagte der 48-Jährige.

Er reichte seinen Antrag am Montag im Rathaus zwar fristgerecht vor 18 Uhr ein, aber nur mit den Namen von 120 Unterstützern. Gefordert sind 135 Unterzeichner, teilte der Vorsitzende des Wahlausschusses, Thomas Glindemann, mit. „Bestimmte Sachen kann man noch heilen, aber zulässige Unterschriften kann man nicht nachreichen“, sagte er. Sengstock hatte Listen unter anderem in einem Supermarkt am Harksheider Weg ausgelegt. Dort hatte er sie in einem Fach des Info-Stands einer Postfiliale deponiert. „Am Freitag waren sie verschwunden“, berichtete er.

Monika Peters arbeitet in der Filiale. Von ihrem Tresen aus hat sie den Stand gut im Blick und bestätigte: „Mindestens ein Blatt war voll.“ Sengstock erinnerte sich sogar an zwei mit Signaturen gefüllte Bögen. Er beklagte zudem, dass er im Dana-Seniorenheim und dem Awo-Treff keine Unterschriften sammeln durfte. Bürgermeister Thomas Köppl berichtete, dass vor Sengstock noch kein Bewerber Listen vorlegen musste. Die Parteien hätten sie jeweils vorgeschlagen. In diesem Jahr tritt Köppl als Kandidat der CDU und Annabell Krämer für die FDP an. Über die Zulassung der Bewerber entscheidet der Wahlausschuss am Freitag, 11. März. Beginn im Raum 1 der Comenius-Schule ist um 18 Uhr.

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