„Prisdorf mach Vergnügen“ : Seit 25 Jahren: Der Verein sorgt für Geselligkeit

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Im vergangenen Jahr wurde erstmals in der Hudenbarg-Halle eine bayrische Gaudi gefeiert, dieses Jahr gibt es die Neuauflage.
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Ein Prosit der Gemütlichkeit: Im vergangenen Jahr wurde erstmals in der Hudenbarg-Halle eine bayrische Gaudi gefeiert, dieses Jahr gibt es die Neuauflage.

Ehrenamt - „Prisdorf mach Vergnügen“ kümmert sich um die Veranstaltungen im Dorf. Am 15. April ist Osterfeuer.

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29. März 2017, 15:00 Uhr

Prisdorf | Wenn es etwas in Prisdorf zu feiern gibt, ist „Prisdorf macht Vergnügen“ (PMV) ganz vorn dabei. Der Zusammenschluss aus zwölf Vereinen und Verbänden der Gemeinde wurde vor 25 Jahren anlässlich des 650. Geburtstags der Gemeinde gegründet. „Ziel ist es , der Gemeinde einmal im Jahr ein Fest zu schenken“, sagte Nicole Jappe, Vorsitzende von PMV. Mit den Festen sollen Alt und Jung zusammengebracht und das Miteinander gestärkt werden.

So auch am Sonnabend, 15. April, wenn das traditionelle Osterfeuer stattfindet. „Die Erlöse gehen zu 100 Prozent an die Kinder und Jugendlichen aus der Gemeinde. In diesem Jahr werden wir die Jugendfeuerwehr unterstützen, die den Kreisjugendfeuerwehrtag in Prisdorf ausrichten werden“, sagt Jappe. Die verschiedenen Jugendorganisationen könnten sich bei PMV bewerben, um eine Förderung für ihre Projekte und Aktionen zu bekommen. Es gibt Stockbrot, Gegrilltes und erstmals wird das Prisdorfer Jubiläumsbier ausgeschenkt, das eigens vom stellvertretenden PMV-Vorsitzenden Marco Hurtig anlässlich des 675. Geburtstags der Gemeinde gebraut wurde. Los geht es um 18 Uhr auf dem Gelände des TSV Prisdorf, Ahrenloher Weg. Die Jugendfeuerwehr wird die Parkplatzregelung übernehmen. „Da greift eine Hand in die andere“, so Jappe.

Der 675. Geburtstag wird am Sonnabend, 23. September, gefeiert. Geplant ist ein Festtag für Groß und Klein. PMV wird verschiedene Aufgaben übernehmen. Eine Woche später, am Sonnabend, 30. September, findet das zweite Prisdorfer Oktoberfest statt. „Aufgrund der positiven Resonanz haben wir uns dazu entschieden das noch einmal zu machen“, so Jappe.

Eigentlich wurden die Dorffeste bisher alle zwei Jahre ohne Motto ausgerichtet. „Wir wurden aber oft gefragt, ob wir mal etwas anderes machen können als klassische Party. Das Oktoberfest mit der Live-Band ‚Deichtiroler‘ im letzten Jahr kam dann so gut an, dass wir es in diesem Jahr erneut anbieten wollen“, sagt sie. Bereits bei der ersten Auflage seien 90 Prozent der Besucher in Dirndl und Lederhosen gekommen. „Und auch Wochen später wurde ich noch auf die tolle Feier angesprochen“, sagt die Vorsitzende. Für sie ist es das Schönste an ihrem Ehrenamt, ein positives Feedback für ein gelungenes Fest zu bekommen, dabei ist die Organisation nicht immer ganz einfach. So ist das Schmücken der Sporthalle sehr aufwendig und nur durch die tatkräftige Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr zu bewerkstelligen. Außerdem engagieren sich noch viele Helfer für die Feiern. Wer sich jedoch noch einbringen möchte, ist herzlich willkommen. „Insbesondere beim Abbau brauchen wir auch Hilfe“, sagt Jappe. Sie ist erreichbar per E-Mail.

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