Küstenwache im Einsatz : Segelschiff „Regina Maris“ gerät vor Helgoland in Seenot

Der Antrieb des Schiffes war ausgefallen. Die Besatzung blieb unverletzt.

shz.de von
09. Oktober 2018, 09:40 Uhr

Helgoland | Ein Segelschiff ist in der Nacht zum Dienstag rund einen Kilometer vor Helgoland in Seenot geraten. Das 14 Meter lange Schiff befand sich um 20.51 etwa einen Kilometer vor Helgoland, als es plötzlich Probleme mit dem Segel gab und das Schiff manövrierunfähig auf der Nordsee trieb. Der Kapitän der „Regina Maris“ konnte noch selbst einen Notruf absetzen.

Unter Einsatz des Seenotrettungskreuzers „Harro Koebke“ und eines SAR-Hubschraubers gelang die Rettung der Yacht. Die beiden Besatzungsmitglieder, ein Vater und sein Sohn, blieben unverletzt. Das Tochterboot „Notarius“ schleppte die „Regina Maris“ sicher in den Südhafen von Helgoland, wo sie kurz nach Mitternacht festmachte.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass bei der Ansteuerung auf Helgoland ein Haltebolzen des Großbaumes gebrochen und die Hydraulik der Ruderanlage abgerissen war. Trotz der eingesetzten Hilfspinne war aufgrund des vorherrschenden Seeganges der Skipper der Segelyacht nicht mehr in der Lage, das Boot zu manövrieren. Nach derzeitigen Erkenntnissen besaß keines der Besatzungsmitglieder trotz einer an Bord eingebauten Seefunkstelle das zum Betrieb erforderliche Seefunkzeugnis.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Wasserschutzpolizeistation Helgoland übernommen.

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