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Blaulichtcup in Tornesch : Seester Kicker verteidigen den Pokal

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Marsch-Feuerwehr gewinnt Hallenfußballturnier. Faire Spiele ohne Zeitstrafen und Gelbe Karten.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 14:30 Uhr

Tornesch | Als Christian Lohse 30 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit einem satten Rechtsschuss den Siegtreffer markiert hat, kannte der Jubel keine Grenzen. Knapp, aber verdient, gewann das Team der Freiwilligen Feuerwehr aus Seester am vergangenen Wochenende das Endspiel um den Blaulichtcup mit 1:0 Toren. Nach 2013 und 2015 war es das dritte Mal, dass sich die Mannschaft aus der kleinen Marschgemeinde die Trophäe des Hallenfußballturniers sicherte.

Dabei hatte es vom Anpfiff an nach einem deutlichen Sieg für die Seesteraner gegen das Team des Katastrophenschutzes („Kater“) ausgesehen. Die Blauröcke waren klar spielbestimmend und erarbeiteten sich eine Chance nach der anderen. Nur das entscheidende Tor wollte nicht fallen. Der Gegner kam kaum aus seiner eigenen Spielfeldhälfte heraus und stemmte sich dem Ansturm mutig entgegen. Es drohte ein Neunmeterschießen. Da war der Siegtreffer kurz vor Schluss wie eine Erlösung.

Insgesamt neun Teams, die alle etwas mit Blaulicht zu tun haben, traten bei der zwölften Auflage des von der Feuerwehr Tornesch ausgerichteten Turniers in der Sporthalle an der Klaus-Groth-Straße gegeneinander an. Die Turnierleitung lag wieder in den Händen von Brigitte und Jochen Bruchhaus, für Musik und Ton sorgte Benny Rieck. In der Vorrunde, die in zwei Gruppen ausgespielt wurde, galt der Modus: „Jeder gegen Jeden“. Vor dem Start in die Zwischenrunde gab es unter dem Beifall der Zuschauer eine fußballerische Einlage der G-Jugend-Kicker des TSV Uetersen.

Ausgespielt wurde letztlich jeder Platz. Hinter Seester und „Kater“ landete das Team der Feuerwehren Quickborn und Bilsen auf dem dritten Rang, gefolgt von den Blauröcken aus Heist, Moorrege, Klein Nordende und Halstenbek, der Mannschaft von Rettungsdienst und Polizei und dem Gastgeberteam. Den Siegerpokal der Stadtwerke Tornesch überreichte Bürgermeister Roland Krügel (CDU).

Die Schiedsrichter Michael „Buffy“ Brandt und Reiner Koppers lobten die Fairness der Kicker, denn sie mussten weder eine Zeitstrafe aussprechen noch eine Gelbe Karte verteilen. Auch die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes Uetersen hatten wenig zu tun, lediglich zwei kleine Blessuren wurden versorgt.

Etliche Teams hatten zudem zur Unterstützung ihre eigenen Fangruppen mitgebracht. Im Foyer wurden Stärkungen wie Kuchen, Würstchen, Frikadellen, belegte Brötchen und Getränke angeboten. Der Erlös kommt der Stammzellenspende-Aktion für den Hamburger Notarzt Thorsten Salamon, mit dem zahlreiche Kreis Pinneberger Feuerwehren bei Rettungseinsätzen häufig zusammengearbeitet haben, zugute. Der erste von drei Registrierungs-Terminen ist am Sonnabend, 23. Januar, von 10 bis 15 Uhr in der Gemeinde St. Simeon, Dörpfeldstraße 58, Hamburg. Nähere Informationen gibt es online.

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