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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 02:53 Uhr

Halstenbek : Sechster Kunst- und Kreativmarkt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Stöbern zwischen zarten Engeln bei der Bürgerstiftung Bruno Helms zugunsten sozialer Projekte. Die Besucherzahlen sind rückläufig.

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 15:00 Uhr

Halstenbek | Zum sechsten Mal hat die Bürgerstiftung Bruno Helms am Wochenende ihren Kunst- und Kreativmarkt auf die Beine gestellt. Zwischen Ledertaschen, bunter Kinderkleidung, Seifen, Honig, Körnerkissen, Schmuck und den ersten Weihnachtswichteln konnten die Besucher in der Ludwig-Meyn-Straße in Ruhe stöbern.

Organisatorin Beate Büchner hatte 43 Aussteller zusammengetrommelt – weniger als im vergangenen Jahr. „Wir haben etwa ein Drittel, die einen festen Stamm bilden. Die anderen Aussteller wechseln“, sagte sie. Zum ersten Mal nach dem Tod der Stiftungsleiterin Annemargret Helms stand sie allein vor der Organisation des Marktes, reiste das ganze Jahr über zu Kunstmärkten und lud ausgewählte Aussteller ein. Die zwei Etagen, auf denen der Verkauf stattfand, waren wie immer voll, doch nach dem ersten Tag zog Büchner eine eher nüchterne Bilanz: „Das sind leider weniger Menschen, als wir erwartet hatten. Wahrscheinlich ist der Termin mitten in den Ferien nicht so gut gewesen.“ Ungünstig für die Stiftung, denn hier ist nicht weniger mehr: Die Einnahmen durch Eintritt und Standgebühren gehen zu 100 Prozent in die eigenen Projekte zu den Themen „Kinder und Jugend“, „Tier- und Naturschutz“ sowie „Senioren“.

Keinen Grund zur Beschwerde hatte hingegen die Cafeteria, wie immer veranstaltet vom Förderverein der Kita der Erlöserkirche. Mehr als 30 selbstgebackene Kuchen und meisterhafte Torten gingen hier pro Tag über die Theke. Gut lief es auch bei der Ausstellerin Ines Langbehn, die zum ersten Mal mit ihren zarten glitzernden Engeln aus Märchenwolle beim Kunst- und Kreativmarkt dabei war: „Ich bin zufrieden. Meine Engel verkaufen sich gut, sie sind richtige Herzöffner und mit ganz viel Liebe gearbeitet“, so Langbehn. Das kam bei den Besuchern super an.

In den hinteren Räumen gab es erneut nicht nur Schönes zu kaufen, sondern auch zu sehen. So hatte in diesem Jahr die Elmshorner Handweberei Schafgarbe von Margaret Röhrig und Elisabeth Bothfeld neben dem Stand mit flauschigen Schals und Handtüchern einen Webstuhl aufgebaut, wo die Besucher bei der Herstellung zuschauen konnten: etwa zwei Tage Arbeit stecken in einem Schal. Hier wühlten die Besucher auch in Gürteln, Gemälden, Schokolade, Patchwork-Topflappen, Tiffanyglas oder Blumenvasen aus halben Holzscheiten mit Reagenzgläsern, alles selbstgefertigt. Auch wenn weniger Besucher als erhofft kamen: Da ging jedem Liebhaber von Handarbeiten das Herz auf.

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