Bei Pinneberg : Schwerer Unfall auf der A23: Ferrari prallt gegen Baum und fängt Feuer

Der Ferrari hat nach dem Unfall nur noch Schrottwert.

Der Ferrari hat nach dem Unfall nur noch Schrottwert.

Der Fahrer wird eingeklemmt. Er wird lebensgefährlich verletzt. Seine Rettung dauert eineinhalb Stunden.

shz.de von
12. März 2018, 07:12 Uhr

Pinneberg | Auf der A23 bei Pinneberg ist ein Autofahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Sportwagens kam am Montag kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn nahe der Abfahrt Tornesch ab, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Ferrari F12 sei gegen einen Baum geprallt und habe Feuer gefangen. Vermutlich sei der Mann bei dichtem Nebel zu schnell unterwegs gewesen. Die Feuerwehr selbst habe auf der Anfahrt mit angepasster Geschwindigkeit fahren müssen, da die Sicht durch Nebel stark beeinträchtigt war.

Der Insasse des Wagens wurde eingeklemmt, und die Einsatzkräfte hätten eineinhalb Stunden gebraucht, um ihn aus seinem Fahrzeug zu befreien. Äste und Gestrüpp mussten zunächst zurückgeschnitten werden. Das Fahrzeugdach wurde abgenommen und im Fußraum des Fahrers Platz geschaffen. Aufgrund der stabilen Struktur des Wagens, habe dies viel Zeit in Anspruch genommen. Der Fahrer sei anschließend mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das THW half bei der Absicherung des Rückstaus und leitete den Verkehr von der Autobahn ab. Die A23 (Hamburg-Heide) war rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr kritisiert in dem Zusammenhang, dass mehrere Fahrer auf der Gegenfahrbahn die Geschwindigkeit reduzierten, um die Einsatzstelle zu fotografierten und zu filmen, bevor sie wieder Gas gaben.

An dem mehrere 100.000 Euro teuren Sportwagen entstand Totalschaden. Der Ferrari F12 beschleunigt in 3,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, in 8,5 Sekunden auf 200 km/h und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h erreichen. Der Grundpreis für das Fahrzeug beträgt knapp 270.000 Euro.

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