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Pinneberger Tageblatt

26. Juli 2017 | 12:41 Uhr

Schulumbau in zwei Phasen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

achtzügig in 2040 Im September Entscheidung über Vier-Klassenanbau / Sanitäranlage werden saniert

Unterricht an der Grundschule Krupunder in Halstenbek ist populär. Entsprechend hoch ist der Druck auf die Einrichtung, den hohen Anmeldezahlen zu jedem Schuljahr gerecht zu werden. Sprich: Das Gebäude platzt aus allen Nähten. Die Mitglieder des Finanzausschusses diskutierten am Dienstagabend über ein Investitionspaket zur Sanierung, Umbau und Erweiterung von Sporthalle und Schulgebäude. Der Beschluss ist spiegelgleich dem des Schulausschusses: Über Umbau-, Sanierungs- und Neubaumaßnahmen wird noch bis September beraten, die Sanierung der Sanitäranlagen in Höhe von 397  000            Euro wurde einstimmig beschlossen und wird zeitnah angeschoben.

Detailliert bedeutet das: „Die Sanitäranlage der Sporthalle im Erdgeschoss im Hauptgebäude der Grundschule Bickbargen wird in 2018 saniert. Im Haushalt 2018 sind dafür Mittel von 397  000 Euro einzuplanen.“ Den größeren Brocken – die Erweiterung um vier Klassenräume in einem separaten Gebäude – wollen die Politiker „nicht über das Knie brechen“.

Es geht um viel Geld: insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro. 1,2 Millionen Euro für das Erweiterungsgebäude – Umbau der KiTa-Räume in Klassenräume für etwa 495  000 Euro, die Erneuerung der Sporthalle in Höhe von 535  000 Euro – sowie 100  000 Euro für die Fertigstellung der Außenanlagen und Ausstattung des Erweiterungsgebäudes. Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD) zeigte gestern Verständnis für die Zurückhaltung: Es sei völlig verständlich, dass sich die Entscheidungsträger vorab gründlich informieren wollten. Schließlich müsse geklärt werden, wohin sich Halstenbek in Sachen Schule entwickele.

Fakt ist: Laut Vorlage belegt die Studie „Vorausschätzung der Bevölkerungsentwicklung in der Altersgruppe unter 18 Jahren in der Gemeinde Halstenbek, Vorausschätzung der Nachfragequoten im KiTa- und Schulbereich, zusätzliche Raumbedarfe im KiTa- und Schulbereich im Falle der Realisierung von zwei aktuell diskutierten Wohnungsbauvorhaben“ des Büros GGR Gertz, Gutsche, Rümenapp aus dem Juni 2017: Die Grundschullandschaft in Halstenbek muss schon kurzfristig und dann durchgehend bis zum Ende des Prognosezeitraums 2040 achtzügig ausgelegt werden.

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erstellt am 06.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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