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Hasloh : Schulsanierung für 4,2 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Bau- und Finanzausschussmitglieder empfehlen eine Kreditaufnahme zur Sanierung der Peter-Lunding-Schule.

Hasloh | Gemeinsam berieten in Hasloh die Mitglieder zweier Ausschüsse, wie es mit der Sanierung der Peter-Lunding-Schule weitergehen soll. Den Mitgliedern des Bau- sowie des Finanzausschusses lag dazu eine Kostenberechnung vor, die die Kreditaufnahme von insgesamt 4,2 Millionen Euro innerhalb der kommenden drei Jahre vorsieht. „Wir haben diese Unterlagen erst eine Woche vor der Sitzung bekommen. Das ist zu kurz, um in den Fraktionen beraten zu können“, monierte Kay Löhr (FDP), der eine Abstimmung über die Vertagung der Beratungen verlangte. In der Abstimmung wurde dies bei Drei Ja- und vier Nein-Stimmen abgelehnt.

Ralf Gercken, Teamleiter Strategie und Management der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft erläuterte die Zahlen und die zeitliche Notwendigkeit, an diesem Abend zu einer Empfehlung für den Gemeinderat zu kommen. „Der Gemeinderat muss in der kommenden Woche einen Nachtragshaushalt beschließen – wenn das erst im Dezember passiert, wird die Kommunalaufsicht das voraussichtlich ablehnen“, sagte er. Was zur Folge hätte, dass sich die Sanierung weiter verzögere.

„Es kann sein, dass es zu weiteren Kosteneinsparungen kommt, hier und heute geht es darum, den Kostenrahmen für den Nachtragshaushalt festzulegen“, betonte Gercken. Die jetzt vorliegenden Berechnung seien von der Verwaltung hinterfragt und geprüft worden. „Im März betrugen die Kosten für die Sanierung des Bestandsgebäudes 4,36 Millionen Euro – jetzt sind es 4,2 Millionen – wo ist das Einsparpotenzial?“, wollte Löhr wissen. Gercken erläuterte, dass die Zahlen aus dem März auf den Ausschreibungsergebnissen aus 2014 basierten, inzwischen jedoch von einige Gewerke zum Teil erhebliche Kostensteigerungen zu verzeichnen seien.

„Aufzug und barrierefreie Toilette waren im Anbau vorgesehen – der aber fällt weg, jetzt müssen wir beides im Bestandsgebäude unterbringen“, erläuterte Gercken. Damit seien die an anderer Stelle eingesparten Maßnahmen „aufgefressen“. Finanzausschussvorsitzender Gunnar Schacht (SPD) bekräftigte, dass der Vorlauf in der Haushaltsplanung notwendig sei, damit im Haushalt Geld zur Verfügung stehe. „Was bei den Ausschreibungen herauskommt, ist dabei noch offen“, sagte er.

Einstimmig votierten die Mitglieder des Bauasschusses für die Pläne. Der Finanzaussschuss entschied positiv bei einer Gegenstimme. Am kommenden Dienstag fällt im Gemeinderat die Entscheidung.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 12:30 Uhr

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