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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 19:28 Uhr

Pinneberg : Schulen empfangen Geldsegen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Acht Bildungseinrichtungen erhalten Schecks über insgesamt 10.000 Euro für Projekte. Anwaltskanzlei hatte die Aktion initiiert.

Pinneberg | 10.000 Euro für Schulprojekte hatte die Pinneberger Rechtsanwaltssozietät Poppe im vergangenen November anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ausgelobt. Gestern nahmen Vertreter der siegreichen Bildungseinrichtungen in den Räumen der Kanzlei am Rübekamp die Schecks aus den Händen von Stephan Mathé und Falko Tzschaschel entgegen. Der Anwalt und der Notar hatten die Aktion initiiert.

Insgesamt waren 30 Schulen aus dem gesamten Kreis Pinneberg mit 41 Einzelprojekten dem Aufruf gefolgt. Acht setzten sich am Ende durch. „Es war von vornherein das Ziel, nicht nur ein Projekt auszuzeichnen“, sagte Mathé, der gemeinsam mit Tzschaschel und Ex-Miss-Schleswig-Holstein Alicia Melina Kummer die Jury bildete. Abgesehen von der Kreativität der Bewerbung sei auch die Dimension des jeweiligen Vorhabens ein wichtiges Kriterium gewesen. „Bei Riesenprojekten hätten wir uns in der Rolle eines Zuschussgebers wiedergefunden. Das wollten wir nicht, dafür sind die Kommunen zuständig“, so Tzschaschel.

Drei der acht Siegerprojekte haben Schulen aus Pinneberg ins Leben gerufen. 710 Euro gehen an die Johannes-Brahms-Schule am Fahltskamp, an der es seit längerem ein Sport-Integrationsprojekt gibt. „Mit dem Geld“, sagte Projektleiter Olaf Schlegel, „wollen wir Trikotsätze kaufen, um künftig an Turnieren teilnehmen zu können.“ Lieblingssport der Teilnehmer sei Fußball, aber auch andere Disziplinen, wie beispielsweise Tischtennis, würden ausgeübt. Die anderen beiden Gewinner in der Kreisstadt sind die Schülerschule in Waldenau, die 750 Euro für den Bau eines Holzpferds auf dem Schulhof erhält, sowie die Grundschule im selben Stadtteil. An dieser soll durch Bepflanzung ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen.

Den höchsten Betrag, 3000 Euro, darf die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule in Elmshorn investieren. „Wir haben inzwischen in jedem Jahrgang bis zu drei Integrationsklassen, also Klassen, in denen Kinder mit einem Förderbedarf lernen. Künftig wollen wir deshalb einmal pro Woche therapeutisches Reiten anbieten“, berichtete Schulleiterin Maren Schramm. Die Hasloher Peter-Lunding-Schule will mit ihren 2800 Euro, dem zweithöchsten Betrag, indes die Umsetzung ihres Projekts „Foodrevolution“ vorantreiben. Mit dem Geld sollen eine Spülmaschine und Geschirr gekauft werden – die letzten Mosaiksteine, die noch fehlen, um etwa 50 Kindern in Zukunft frisch zubereitetes Essen anbieten zu können. Bislang erhalten diese ihr lange warm gehaltenes Mittagessen aus ungesunden Aluminiumbehältern. Ebenfalls bedacht – mit 740 beziehungsweise 500 Euro – wurden schließlich die Elmshorner Grundschulen Hainholz und Hafenstraße sowie die Grundschule Birkenallee in Uetersen, die 1000 Euro erhält.

Rechtsanwalt Mathé zog ein positives Fazit der Aktion. „Die Beteiligung nach unserem Aufruf hat uns sehr gefreut und auch ein Stück weit überrascht. Im positiven Sinne“, sagte er.

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erstellt am 19.Feb.2016 | 16:01 Uhr

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