Schule an der Bek: Zieht das JubA23 aus?

Neue Fachbereichsleiterinnen sowohl für den Bürgerservice als auch den Bereich Ordnung: Marlies Sohrt (28, links) und Elisa Schröder (26).   vog 
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Neue Fachbereichsleiterinnen sowohl für den Bürgerservice als auch den Bereich Ordnung: Marlies Sohrt (28, links) und Elisa Schröder (26). vog 

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23. Juni 2018, 16:00 Uhr

Die Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek darf den Raum U.102 im kommenden Jahr weiterhin nutzen. Das teilte die Verwaltung der Gemeinde Halstenbek in der Sitzung des Schulausschusses am Donnerstag mit.

Vor einem Jahr hatte der Ausschuss beschlossen, dass das JubA23 den Raum an die Schule abtreten muss, um dem Platzmangel entgegenzuwirken. Die zukünftige Nutzung sollte geprüft werden. Die ansteigende Entwicklung der Schülerzahlen an der Grundschule zeigte, dass die Grundschule in Zukunft dauerhaft vierzügig sein wird und somit eine Entspannung der Lage nicht in Sicht ist. Viel wahrscheinlicher ist es sogar, dass weitere Räume gebraucht werden. Schulleiter Alexander Grothe hatte deshalb einen Antrag für eine Verlängerung der Raumnutzung gestellt. Diesem stimmten die Ausschussmitglieder zu.

Weiterhin offen bleibt die Frage, ob das JubA23 in Zukunft außerhalb untergebracht werden soll oder in der Schule an der Bek verbleibt. An einer Lösung wird zwar weiterhin gearbeitet, da JubA23-Chef Freimut Falk derzeit aber gesundheitliche Probleme habe, seien die Gespräche ins Stocken geraten, erläuterte Bürgerservice-Leiterin Marlies Sohrt (Foto). „Wir haben auch schon ein paar Ideen, bei denen wir gerade prüfen, ob die Umsetzung realistisch ist.“ Konkret benennen wollte Sohrt diese Ideen aber noch nicht.

Der Jugendbeirat betonte, dass viele Jugendliche eine dauerhafte Lösung außerhalb der Schule befürworten würden. „Wir Jugendlichen und auch das Juba sehen keine gute Zukunft, wenn das JubA23 in der Schule bleibt“, sagte Victor Ulbricht (Foto), Vorsitzender des Jugendbeirats. Bereits durch den einen fehlenden Raum sei die Arbeit deutlich eingeschränkt worden, wenn weitere Räume folgen würden, wäre die Arbeit unmöglich. „In unseren Augen wäre es gut, wenn das JubA23 an einem anderen Ort seinen festen Platz findet“, erläuterte Ulbricht.

Ein Beschlussantrag der CDU-Fraktion, wonach die Schule eine Garantie bekommt, den Raum bis zu einer finalen Lösung dauerhaft nutzen zu dürfen, wurde im Ausschuss abgelehnt. Allerdings plädierten alle Ausschussmitglieder für eine dauerhafte Lösung.

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