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Keine Angst vor großen Namen : Schülerzeitung aus Pinneberg räumt ab

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Macher der Schülerzeitung „Pressident“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums siegen beim Provinzial-Wettbewerb im Norden.

shz.de von
erstellt am 21.Mär.2015 | 15:00 Uhr

Pinneberg | Ob Projekte in der Schule, Meinungen und Infos zu Kommunal-, Landes- und Bundespolitik, Reportagen mit einem Sky-Sportreporter, Kommentare zum Dschihad und ganz alltägliche Veranstaltungstipps – der „Pressident“ legt Wert auf Vielfalt und hat keine Angst, sich einzumischen. Dass die Schülerzeitung des Pinneberger Theodor-Heuss-Gymnasiums kein 08/15-Medium ist, beweisen etliche Auszeichnungen, über die sich die Nachwuchsjournalisten in den vergangenen Jahren freuen durften. Nun ist eine weitere Ehrung dazu gekommen. Beim erstmals ausgetragenen Wettbewerb der Provinzial in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern landete das „Pressident“-Team gemeinsam mit der Werkstattschule in Rostock auf dem ersten Platz.

Gesucht wurden die kreativsten, interessantesten und außergewöhnlichsten Schülerzeitungen und Online-Ausgaben aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Eine Jury aus Medienexperten hatte die 30 Wettbewerbsbeiträge gesichtet. „Es war ein enges Rennen. Wir waren beeindruckt von der großen Bandbreite der Themen, die von den Nachwuchsjournalisten aufgegriffen und toll umgesetzt wurden. „Pressident“ hat dies sowohl in der Print- als auch in der Online-Version unter Beweis gestellt“, lobte Stephan Richter, Sprecher der Chefredakteure des Schleswig-Holsteinischen-Zeitungs-Verlages sh:z, die Arbeit der THS-Schüler.

Die Freude über den Erfolg ist bei den Pinnebergern groß. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung, dass wir mit jeder Ausgabe besser werden“, sagt David Hock. Der 18-jährige Zwölftklässler ist „Pressident“-Chefredakteur. Gemeinsam mit einer siebenköpfigen Chefredaktion und etwa 20 Redakteuren lenkt er die Geschicke der Schülerzeitung. Angst vor großen Namen kennen seine Mitstreiter und er nicht. Ein seriöses Anschreiben und ein Anruf reichen oft schon aus, damit sich die Türen öffnen. Dabei hilft David auch sein offenes Wesen. „Ich bin ein extrovertierter und kommunikativer Typ“, sagt er über sich selbst.

Für den „Pressident“ nehmen die Nachwuchsjournalisten zur Not auch Touren quer durch Deutschland auf sich. Das sei manchmal ganz schön stressig, aber auch immer wieder ein tolles Erlebnis, berichtet Philipp Wenzel. Der 17-Jährige ist stellvertretender Chefredakteur der Schülerzeitung und schwärmt von dem Besuch des Berliner Pannenflughafens, den die Zeitung in ihrer Reportage als die Elbphilharmonie Berlins bezeichnet.

Ein besonderes Erlebnis verspricht auch die Belohnung für den Sieg beim Provinzial-Wettbewerb zu werden. Als Hauptgewinn sind die Zeitungsmacher aus Pinneberg morgen beim schleswig-holsteinischen Gipfeltreffen in der Handball-Champions-League zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt in der Kieler Sparkassen- Arena dabei. Sie werden nach Spielschluss die Pressekonferenzen miterleben und haben dann auch die Chance, selbst journalistisch aktiv zu werden. Das ist speziell für Philipp und David eine besondere Herausforderung, da sie sich mit Handball bisher nur selten beschäftigt haben. „Wir sind eher Fußball-Fans“, berichten die beiden Nachwuchsjournalisten schmunzelnd.

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