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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 08:01 Uhr

Schülerfirma auf Erfolgskurs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Johannes-Brahms-Schüler ziehen Bilanz: „Die Arbeit hat sich ausgezahlt“ / Bereits 128 Vintage-Produkte verkauft

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Die von Pinneberger Zwölftklässlern ins Leben gerufene Firma Retune befindet sich auf Erfolgskurs. Die 13 Mitglieder des Unternehmens der Brahms-Schule sind gerade dabei, sich optimal für einen Landeswettbewerb für junge Unternehmer zu positionieren. Wie berichtet recyceln die Schüler Schallplatten und formen aus diesen Schalen, Etageren und Uhren. Sie überlegen ferner, kleinere Schüsseln sowie Blumenvasen zu kreieren. „Die Arbeit hat sich ausgezahlt“, bilanzierte Geschäftsführerin Pauline Seyfert. Die Zusammenarbeit untereinander funktioniere „super“, sie seien ein tolles Team.

Im Zuge der Hauptversammlung präsentierten die Schüler ihr im Oktober 2013 gegründetes Unternehmen einer breiten Zuhörerschaft. Die Firma hat fünf Abteilungen. Dazu gehören Geschäftsführung, Technik, Marketing, Verwaltung und Finanzen.

Mit ihrer regionalen Schülerfirma setzen die Beteiligten auf Unikate in Handarbeit. Den Schülern ist es gelungen, kreative Flyer mit Kontaktdaten und der Aufschrift „Scheiben Weise Kunst“ herzustellen. Auch ihr angestrebtes Umsatzziel haben sie erreicht. Der Weihnachtsverkauf lief erfolgreich. Insgesamt haben die Jugendlichen 128 Objekte verkauft. Wie bereits bei „Mott Optik“ geschehen, möchten die Unternehmer in weiteren Geschäften ausstellen. Größtes Ziel: das erfolgreiche Abschneiden beim Landeswettbewerb am 31. März.

An der Produktion sind alle Jugendlichen beteiligt. Die Vinylscheiben kommen bei 120 Grad in den Ofen. Die Platten lassen sich dann nach nur wenigen Minuten formen. Auch Lieblingsschallplatten nehmen die Schüler gern entgegen. Bei der Herstellung achten sie darauf, das Label mit dem Plattentitel zu erhalten, damit jeder Kunde ein Stück persönlicher Vergangenheit mit dem Produkt verbindet.

Die Jugendlichen benannten ihre Zielgruppen konkret. Ansprechen sollen die Vintage-Produkte Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren, die genug Taschengeld erhalten, sowie trendbewusste Frauen, die den nostalgischen Stil mögen. Doch auch Käufer um die 50 Jahre sind interessant. „Denn keine Gruppe ist so mit den Schallplatten aufgewachsen wie diese Generation“, so die Jungunternehmer.

Das Junior-Projekt, in dessem Zuge die Schülerfirma gegründet wurde, gibt es an der Schule seit 2009. „Alle Mitglieder bringen tolle Voraussetzungen mit“, lobte Schulpatin Christine Seifert. Sinn des Vorhabens sei es, „eigenständig etwas auf die Beine zu bringen“.


>www.retune-art.de


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