Schüler erklimmen neue Geräte

Bei den Schülern ist die Freude über den neuen Kletterspaß auf dem Spielplatz groß.
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Bei den Schülern ist die Freude über den neuen Kletterspaß auf dem Spielplatz groß.

Kletteranlagen auf dem Pausenhof der Johannes-Schwennesen-Schule wurden freigegeben

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15. Februar 2018, 17:20 Uhr

Die Bauarbeiten an zwei neuen Spielgeräten auf dem Schulhof der Johannes-Schwennesen-Schule in Tornesch sind abgeschlossen, und nach der TÜV-Freigabe weihte Schulleiterin Janina Wieduwilt sie jüngst ein. Mit viel Bewegungsfreude testeten die Grundschüler die Funktionen des neuen Spielangebots. Der Weg bis zur Fertigstellung war allerdings steinig.

Sukzessive war das vorherige Spielgerät, eine Kombination aus Kletterturm und Rutsche, im Verlauf der vergangenen Jahre aus Sicherheitsgründen abgebaut worden. „Das Holz war morsch geworden, die Konstruktion nicht mehr instandzusetzen, und seit den Sommerferien gab es nur noch die bloße Sandfläche“, berichtete Wieduwilt. Bereits vor zwei Jahren begann daher die Planung für Ersatz, und Mitte 2017 gab der Bildungsausschuss die Gelder frei. „Inklusive des Sandaustauschs, darunter befindet sich jetzt Fallsand, belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 25000 Euro“, so die Direktorin.


Pannenserie beim Bau der Geräte

Bevor die Grundschüler die zwei mit vielfältigen Kletteroptionen ausgestatteten Spielgeräte erklimmen konnten, ging jedoch einige Zeit ins Land. Eigentlich sollten sie bereits nach den Herbstferien 2017 stehen, doch nach einem Umzug hatte die ausführende Firma die fertigen Bauten schlichtweg verlegt. Endlich wieder aufgetaucht, sollten sie in den Weihnachtsferien installiert werden. „Doch bei den Arbeiten verletzten sich beide Mitarbeiter der Firma und landeten im Krankenhaus“, beschreibt Wieduwilt die Pannenserie. Halb fertiggestellt, warteten die Spielplatzgeräte hinter einem Bauzaun auf ihre Fertigstellung, doch dann fand der TÜV noch Mängel, die inzwischen behoben wurden. „Endlich, endlich könnt ihr unser tolles Klettergerüst ausprobieren“, sagte Wieduwilt bei der Eröffnung, denn die Kinder hatten bereits desöfteren über den inzwischen ausgedünnten Schulhof geklagt. Mit viel Bewegungsfreude tobten sich die Schüler auf den Spielanlagen aus.

Damit das neue Schulhof-Inventar länger hält als das vorherige, wurde dieses Mal auf den Baustoff Holz verzichtet. „Es ist weitaus witterungsbeständiger“, freut sich die Schulleiterin.

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