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Bönningstedt : Schüler beschenken Waisenkinder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bönningstedter Mädchen und Jungen packen Päckchen mit Kuscheltieren, Spielzeug und Kleidung für arme Kinder in Rumänien.

Bönningstedt | Schenken bereitet nicht nur demjenigen Freude, der etwas bekommt, sondern auch dem, der etwas verschenken kann. Das war den Schülern der Bönningstedter Grundschule am Freitagmorgen deutlich anzumerken. Voller Stolz präsentierten sie den Abholern der „Aktion kleiner Prinz“ die zahlreichen bunten Pakete, die sie liebevoll verpackt in der Eingangshalle gestapelt hatten.

Ähnlich wie bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ sammelt der Verein unter dem Motto „Ich schenk‘ dir meinen Stern“ seit mehr als 20 Jahren Päckchen mit ausrangiertem Spielzeug, Kuscheltieren und Süßigkeiten in der Adventszeit ein, um bedürftigen Kindern eine Freude zu machen. „Nach wie vor ist die Armut in Rumänien groß und es gibt Kinder, für die dieses Geschenk aus Deutschland das einzige ist, das sie zum Weihnachtsfest bekommen“, schreibt der Verein in dem Brief, den die Bönningstedter Schüler vor etwa einem Monat mit nach Hause brachten.

„Ich habe eine Mütze und Handschuhe abgegeben“, sagt eine Schülerin. Außerdem habe sie Plätzchen und einen großen Schoko-Weihnachtsmann eingepackt. „Mein Paket bekommt ein Junge, bestimmt freut er sich über die Spielzeugautos“, sagt ein Junge und strahlt. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern des Vereins mit Sitz im Münsterland, machten sich die Schüler dann daran, die Gaben in einen Anhänger zu verstauen.

Außer den nach Altersgruppen und Geschlecht aufgeteilten Geschenken, brachten einige Kinder auch ausrangierte Kleidungsstücke mit. Mehrere Säcke gut erhaltener Wäsche werden in der kommenden Woche von dem Verein per Lkw nach Rumänien transportiert.

Die Initiative entstand, als 1995 der Balkankrieg tobte und viele Kinder mit ihren Familien auf der Flucht waren. Inzwischen haben sich die Aktivitäten des Vereins ausgeweitet. „Für bedürftige Kinder in Deutschland und für die Jungen und Mädchen aus Flüchtlingsfamilien machen wir gesonderte Aktionen“, betont Sprecherin Maria Mussaeus.

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erstellt am 23.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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