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HSV-Kolumne : Schon mal mit Saglik und Hünemeier beschäftigen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unser Kolumnist Lars Zimmermann empfiehlt dem HSV, sich schon mal auf das Relegationsspiel vorzubereiten.

Hamburg | Der HSV kann sich langsam auf einen verspäteten Urlaubsstart einrichten. Hannover und Freiburg sind durch ihre Siege kaum noch einzuholen und auch Stuttgart scheint im Aufwind. Da die Nürnberger sich im freien Fall befinden und auch Braunschweig nicht richtig vom Fleck kommt, scheinen die Hamburger auf Platz 16 festzuhängen. Das würde bedeuten, dass die Rothosen den Klassenerhalt in zwei Spielen gegen den Dritten der zweiten Liga sichern müssten.

Angesichts des Restprogramms mit Heimspielen gegen Wolfsburg und Bayern sowie zwei schweren Auswärtspartien in Mainz und Augsburg sind die Aussichten ziemlich gering, den Abstieg direkt zu vermeiden und der HSV kann froh sein, wenn er Nürnberg und Braunschweig hinter sich lässt.

Die Hamburger können jedenfalls schon mal damit anfangen, sich mit den Stärken von Spielern wie Hünemeier, Kachunga, Bertels und Saglik zu beschäftigen. Die laufen für Paderborn auf - dem vermutlichen Gegner in einem immer wahrscheinlicher werdenden Relegationsspiel. Dort wären die Hanseaten klarer Favorit.

Überheblichkeit wäre allerdings fehl am Platze. Denn die Paderborner haben ein riesiges Selbstvertrauen und spielen unter ihrem Trainer Breitenreiter modernen Fußball. Den wird den Hamburgern nicht einmal der treueste Fan attestieren. Die Relegation wäre also beileibe kein Selbstgänger. Hoffnung auf ein Happy End machteigentlich nur Calhanoglu. Was der junge Türke in seiner ersten Bundesligasaison abliefert, ist sensationell. Wenn er so weitermacht, könnte er zu einem absoluten Topspieler reifen. Hoffentlich beim HSV in der ersten Liga.

 

 

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