Schon die Kleinsten trennen richtig

<strong>Ausgezeichnete,</strong> Jury und Organisatoren freuten sich über den Erfolg des Projekts 'Kita 21 - Die Klimaretter'. <foto>Zimmermann (2)</foto><br /><strong>Kinder und Erzieherinnen </strong>der DRK-Kita Hetlingen unterhielten die Besucher mit zwei Liedern und bekamen dafür Quietscheenten und ein Spiel geschenkt.
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Ausgezeichnete, Jury und Organisatoren freuten sich über den Erfolg des Projekts "Kita 21 - Die Klimaretter". Zimmermann (2)
Kinder und Erzieherinnen der DRK-Kita Hetlingen unterhielten die Besucher mit zwei Liedern und bekamen dafür Quietscheenten und ein Spiel geschenkt.

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08. August 2013, 03:14 Uhr

Pinneberg | "Die Kitas sind der richtige Ort, um Kinder für den Klimaschutz zu sensibilisieren", sagte Landrat Oliver Stolz gestern in der Pinneberger Drostei bei der Auszeichnung von sieben Kindertagesstätten, die sich erfolgreich an der ersten Runde des Modellprojekts "Kita21 - Die Klimaretter" beteiligt haben. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr vom Abwasserzweckverband azv Südholstein in Kooperation mit dem Kreis Pinneberg und der "S.O.F. Save Our Future"-Umweltstiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Aktionen zu Energie und Klimaschutz in Kindergärten zu unterstützen. Stolz betonte, dass es sinnvoll sei, die Kleinsten für dieses Thema zu begeistern. In der Schule fehle dafür Zeit und manchmal auch Interesse.

"Dieses Projekt kann Modellcharakter für ganz Schleswig-Holstein haben", lobte Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Landesministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Es sei etwas ganz Besonderes, dass sich ein Kreis, ein kommunales Unternehmen und eine Stiftung zusammentun, um nachhaltige Entwicklung zu fördern. Nestle war aus Kiel nach Pinneberg gekommen, um die Preisträger zu beglückwünschen. Die Geehrten hatten sich die Auszeichnung wahrlich verdient. Mülltrennung, der Umgang mit Insekten, die Suche nach Stromfressern - Kinder und Erzieherinnen hatten sich viel Mühe gegeben, um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die Jungen und Mädchen der DRK-Kita Holm legten sogar fast 6000 Kilometer zu Fuß zurück, anstatt sich mit Bus oder Auto bringen zu lassen. Dabei sparten sie rund 1100 Kilo des klimaschädlichen CO2 ein. "Die Kinder waren mit Begeisterung dabei", lobte Kita-Leiterin Ute Stegemann. Was es mit dem CO2 und dem Treibhauseffekt auf sich hat und wie alles mit dem eigenen Verhalten zusammenhängt, hätten sie ganz schnell begriffen. Zwei azv-Auszubildende hatten die Einrichtung besucht und den Kleinen äußerst anschaulich erklärt, wie die Erderwärmung funktioniert, so Stegemann.

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