Schulsanierung : Schönere Schulen für Pinneberg

Alles im Blick:  Bürgermeisterin Urte Steinberg (r.), Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort (l.) und Silkata Sahin-Adu, Chefin des Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg, geben einen Überblick über die aktuelle Schulbausanierung.
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Alles im Blick: Bürgermeisterin Urte Steinberg (r.), Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort (l.) und Silkata Sahin-Adu, Chefin des Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg, geben einen Überblick über die aktuelle Schulbausanierung.

Ferienzeit ist Umbauzeit: Die Stadt saniert umfassend in der Ferienzeit.

shz.de von
29. Juli 2015, 16:30 Uhr

Pinneberg | Die Schüler und Lehrer sind in den Sommerferien, doch in den meisten Pinneberger Schulen herrscht dennoch Hochbetrieb.  Architekten und Bauarbeiter nutzen die unterrichtsfreie Zeit, um die Bildungseinrichtungen wieder auf Vordermann zu bringen.

„Unsere Schulgebäude haben keine Sommerferien. Ich freue mich darauf, dass wir nach den Ferien wieder einen Riesenschritt weiter sind“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos). Zusammen mit Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort  und Silkata Sahin-Adu, Chefin des Kommunalen Servicebetriebs der Stadt Pinneberg (KSP), gab die Verwaltungschefin Auskunft darüber, wo gebaut und saniert wird.

Beispiel  Theodor-Heuss-Schule (THS) in Thesdorf: Dort  werden bis Ende der Ferien die Nord- und Südfassaden fertiggestellt. Mehrere Klassenräume sind entkernt worden, die Decken werden erneuert. Auch in Sachen Brandschutz tut sich etwas: „In den Fluren werden die alten Stahlglastüren ausgebaut und ersetzt“, berichtet Sahin-Adu. Ebenso werden dort Elektroarbeiten durchgeführt.

Eine neue Fassade erhält derzeit auch die Grundschule Rübekamp in der Innenstadt. Laut Aussagen des zuständigen Architekten, Norbert Röhr, liegen die Arbeiten im Zeitplan.

Auch das sind gute Nachrichten für Schüler, Lehrer und Eltern: An der Johannes-Brahms-Schule (JBS) soll die Cafeteria nach den Ferien fertig sein. Und im Gebäude  der Außenstelle an der Lindenstraße gibt es umfangreiche Umbauten an der Heizungsanlage, während an der Grund- und Gemeinschaftsschule in Thesdorf das Lehrschwimmbecken zurückgebaut wird, um Platz für einen sozialpädagogischen Trakt zu machen. Sogar ein Roboter, der in die Ecken kommt, ist dabei zum Einsatz gekommen.  

Die Fassaden der Rübekamp-Grundschule werden erneuert. (Foto: Erdbrügger)
Die Fassaden der Rübekamp-Grundschule werden erneuert. (Foto: Erdbrügger)
 

Das sind nur einige Beispiele für die aktuellen umfangreichen Bauarbeiten an den zwölf Schulstandorten in Pinneberg. Aber es wird nicht nur gebaut, sondern die baulichen Unterhaltungen der Gebäude werden während der Sommerferien ausgeführt.

„Wir haben auch immer das System im Blick“, sagt Perrefort und spielt darauf an, dass die THS zu Beginn des neuen Schuljahrs zu einer Offenen Ganztagsschule werde. Wird nicht gebaut, wird geplant – wie das Raumprogramm an der Johann-Comenius-Schule. Die Schulbausanierungsplanung  sei in enger Abstimmung mit der Schulleitung entwickelt worden, sagt Steinberg. Es sei ein einmaliges Projekt, das Transparenz über die gesamte Schullandschaft biete. „Wir arbeiten Stück für Stück daran", so Steinberg.

Bis 2018 soll das 34,5-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen sein. Durchschnittlich sollen 8,6 Millionen Euro dafür jährlich bereitgestellt werden – so hatte es die Politik in einem Grundsatzbeschluss 2014 festgelegt. Bis 2012 habe man 20 Millionen Euro in die Schulen investiert (dazu gehört unter anderem das Schulzentrum Nord, die Sporthalle an der JBS und die Erweiterung von sechs Klassenräumen an der THS.)

Es sind Investitionen in die Zukunft, darüber sind sich alle einig:  Pinneberg sei beliebt bei Familien. Als Beispiel nannte Bürgermeisterin Steinberg den Ansturm  auf die Bauplätze auf dem Eggerstedt-Gelände. „Wir schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen dafür. “

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