zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 10:01 Uhr

Schöneiche zu stark für VfL

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Volleyball: Die Pinneberger verlieren mit 0:3 gegen den Tabellenführer der 3. Liga

Normalerweise sind beim Volleyball die Gesichter relativ lang, wenn die eigene Mannschaft ein Spiel mit 0:3 verliert und dabei im Lauf der gesamten Partie eigentlich nie so aussieht, als wäre hier und heute etwas möglich. Anders die Situation beim VfL Pinneberg. Von Zufriedenheit zu sprechen, wäre trotzdem vermessen. Aber so richtig ärgern wollte sich nach der deutlichen Schlappe (0:3, 18:25, 22:25, 17:25; 64 min Nettospielzeit) gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter der 3. Liga, TSGL Schöneiche, dann auch keiner.

„Wir haben drei Sätze lang ganz guten Volleyball gespielt“, konstatiert VfL-Kapitän Lars Lyorf. „Das Problem war nur, dass Schöneiche drei Sätze lang noch besseren Volleyball gespielt hat.“ Die Brandenburger hatten nach der vergangenen Saison nicht etwa aus sportlichen, sondern aus finanziellen Gründen der 2. Bundesliga den Rücken gekehrt. In dieser Spielzeit beherrschen sie die Dritte Liga bislang nach Belieben. „Das sind schon ganz andere Automatismen, die da auf dem Feld erkennbar sind“, lobt VfL-Trainer Joachim Müller.

„Wir sind im Moment in einer Situation, in der wir uns ganz viel erarbeiten müssen und Misserfolge noch zu viel Verwirrung stiften. Über diesen Status ist Schöneiche längst hinaus.“ Trotzdem stellte der Coach seinem Team ein gutes Zeugnis aus. „Leidenschaft“ und „viel investiert“ waren Begriffe, die er nach dem Spiel seinen Mannen attestierte. Und in der aktuell schwierigen Situation (acht Spiele, sechs Niederlagen) sind das genau die Tugenden, die den Vorjahresdritten Pinneberg wieder in die Spur bringen sollen. Von einem Überraschungssieg über den Spitzenreiter hatten nur die kühnsten Fans geträumt. „Für uns ging es in erster Linie darum, den positiven Trend aus den letzten beiden Spielen in 2013 zu bestätigen und damit gut gerüstet in die kommenden Spiele zu gehen, wenn Gegner kommen, die eher unsere Kragenweite sind“, so Lydorf.

Dass die Mannschaft dabei weiter auf die Unterstützung ihrer treuen Zuschauer zählen kann, ist dabei gewiss. Gute hundert Fans honorierten das couragierte Auftreten ihres Teams nach dem Schlusspfiff mit stehenden Ovationen. „Nach einer Niederlage ist das schon bemerkenswert“, so Trainer Müller. „Aber wir werden alles dafür tun, dass wir uns so schnell wie möglich wieder für einen Sieg feiern lassen.“

zur Startseite

von
erstellt am 21.Jan.2014 | 08:42 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen