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Portraitserie zum Familientag : Schlagschrauber weg, Schlauch her

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jede Woche zeigt shz.de, welchen Berufen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis nachgehen.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Sie sind zur Stelle wenn es brennt, helfen bei Überschwemmungen und nach Unfällen oder wenn die Katze nicht vom Baum herunterkommt: Die ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden sind Helden des Alltags und an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit. Dabei haben die Feuerwehrmänner und -frauen auch noch einen Alltag fernab der Wehr.

Unter den etwa 3000 Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) Pinneberg sind Köche und Ärzte, Bankkaufleute und Schornsteinfeger, Landwirte und Pastoren. Einige Kameraden der Wehren aus dem Kreis Pinneberg stellen wir Ihnen, liebe Leser, jeden Mittwoch in Ihrer Wochenzeitung vor. In dieser Ausgabe lesen Sie das vorerst letzte Porträt dieser Serie.

Herausforderung von Beruf und Berufung

Dieses Mal: Lars Pape aus Pinneberg. Er ist 27 Jahre jung und seit 2008 Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg. Bereits 2003 trat er der Jugendfeuerwehr bei. „Gegenüber war ein Großbrand“, erinnert er sich an den Beginn seiner Feuerwehrmann-Karriere. Seine damalige Handballtrainierin, die ebenfalls Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war, habe seine Faszination direkt bemerkt und ihn mit zur Wache „geschleppt“. Beruf und Berufung unter einen Hut zu bekommen ist eine große Herausforderung. Bei der Freiwilligen Feuerwehr ist er stellvertretender Gruppenführer und Jugendausbilder. Doch eigentlich ist er Kfz-Meister und leitet bei seinem Vater im Autohaus Ben Pape in Pinneberg die Werkstatt. Daher braucht Lars Pape vor allem eins: Spontaneität. Denn er und seine Kameraden bei der Feuerwehr müssten jeder Zeit einsatzbereit sein. Bei seiner Arbeit in der Werkstatt brauche er außer der Spontaneität aber auch eine gute Organisation: „Du darfst nicht 100 Baustellen hinterlassen, wenn du auf einmal zum Einsatz musst.“

 

Auch nach der Arbeit muss der Pinneberger jederzeit bereit sein. Mit Hobbys oder anderen Freizeitaktivitäten wird es manchmal schwierig: „Wir können unsere Hobbys nicht so planen wie andere“, berichtet Pape. Der 27-Jährige zieht den Vergleich zum Sport und erinnert sich an ein Zitat: „Ruf mal 22 Fußballer an, die sind nicht so schnell da wie wir.“

Am Sonntag, 10. September, wird gleich doppelt Geburtstag gefeiert: Der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg feiert sein 125-jähriges Bestehen und der Kreisjugendring Pinneberg seinen 70. Geburtstag. Als dritter Veranstalter ist der Pinneberger A. Beig-Verlag dabei. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Alte Bundesstraße 10, wird es in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Konzerte auf mehreren Bühnen, viele Imbissstände und jede Menge Spiel- und Spaßaktionen geben. Alle Infos finden Sie hier.
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