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Pinneberger Tageblatt

18. August 2017 | 18:57 Uhr

Charity : Schenefelder „Lauf-Spiele“

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Partnerclub der Lebenshilfe organisiert für 11. Juni 2016 Doppel-Veranstaltung im Stadion Achter de Weiden.

Schenefeld | Der Termin steht bereits. Am 11. Juni 2016 soll der zweite Schenefelder Inklusionslauf stattfinden – zeitgleich mit dem dann sechsten integrativen Spielefest. Das Motto der gemeinsamen Veranstaltung: „Kommt spielen und laufen.“ „Aufgrund des Erfolgs des Inklusionslaufes wird es im Juni die zweite Auflage der Veranstaltung geben“, teilte Organisator Christian Nahrwold, seit 1990 ehrenamtlich beim Lebenshilfe-Partnerclub als Jugendwart tätig, mit. Geplant seien wieder ein Mini-Lauf über 400 Meter, ein Kinderlauf sowie der Hauptlauf über fünf Kilometer. In diesem Jahr gingen 25 Läufer an den Start. Die angepeilten 50 Starter sollen im kommenden Jahr erreicht werden.

„Das integrative Spielefest soll es weiterhin geben, aber im kommenden Jahr werden wir es erstmals im Stadion Achter des Weiden ausrichten“, hatte Nahrwold bereits während des Spielenachmittags auf dem Sportplatz der Gorch-Fock-Straße verkündet. Er sieht und hofft auf die Synergieeffekte: „Kinder können erst mitlaufen und dann spielen und Eltern können auch über die lange Distanz laufen, während sich ihre Kinder an den verschiedenen Stationen beschäftigen.“ Nahrwold hofft, dass so beide Veranstaltungen noch mehr in den Fokus rücken. „Es geht beim Lauf nicht um Bestzeiten, sondern um Inklusion“, sagte der Veranstalter und ergänzte: „Auch das Kinderfest ist ein gutes Beispiel dafür, dass Vereine in Schenefeld gut zusammenarbeiten können und wollen. Inklusion ist nicht nur ein Wort, sondern wird hier gelebt.“

Insgesamt zehn Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr, der Musikzug Halstenbek, der Kreisjugendring, die Uetersener Bogenschützen oder Blau-Weiß Schenefeld halfen mit verschiedenen Spielen und sollen auch bei „Kommt spielen und laufen“ dabei sein. Die Stadt hat bereits ihre Unterstützung zugesagt – nicht nur bei der Bereitstellung des Stadions Achter de Weiden. „Wenn ich fit bin, gehe ich auf jeden Fall an den Start“, sagte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. „Ich halte die Zusammenlegung für eine super Idee und hoffe, dass der Inklusionslauf so noch mehr Aufmerksamkeit erhält.“

Bei der Premiere in diesem Jahr war sie selbst gestartet und war trotz wolkenbruchartiger Regenfälle während des Rennens begeistert: „Ein großer Dank gebührt den Organisatoren, die alles von Anfang bis Ende perfekt vorbereitet haben. Ich kann nur allen empfehlen selbst mitzulaufen. In diesem Jahr haben wir ja gezeigt, dass wir es auch bei Regen durchziehen.“

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erstellt am 11.Aug.2015 | 12:30 Uhr

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