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Die „Appen musiziert“-Stars im Interview : Sänger Pascal Krieger: „Ich glaub’ an das Gute im Menschen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sänger Pascal Krieger meidet in seinen Liedern ernstere Themen und bewundert Jürgen Drews.

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2015 | 12:30 Uhr

Appen | Pascal Krieger gehört zu den Künstlern, die am Sonntag, 20. September, bei „Appen musiziert“ auftreten. Im Interview mit dieser Zeitung spricht der Schlagersänger über seine Musik, das Verhältnis zu anderen Kollegen in der Szene und wie er während des Karnevals im Rheinland Spenden für schwerstkranke Kinder akquirieren konnte.

Worauf freuen Sie sich in Appen besonders?
Pascal Krieger: Auf das Publikum. Egal, ob man als erster oder als letzter Künstler auftritt – die Stimmung ist immer der Hammer. Die Leute sind gut drauf und freuen sich auf die Musiker. Das ist wirklich einmalig.

Sie stehen für Gute-Laune-Musik. Ist der private Pascal Krieger genauso fröhlich wie der Sänger?
Meistens ja. Ich bin ein Party-Hengst, der gern feiert. Natürlich habe ich auch meine stille Seite. Aber eigentlich bin ich auf der Bühne genauso wie im Privatleben. Party-Schlager passen also hervorragend zu mir. Ich glaube an das Gute im Menschen, bin fast immer gut gelaunt und nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Höchstens meine beiden Kinder schaffen das ab und an.

Sie kommen aus dem Rheinland. Musste der fröhliche Rheinländer sich erst an den kühlen Norden gewöhnen oder ist der Norddeutsche gar nicht so spröde, wie immer gesagt wird?
Eine gewisse Umstellung war es schon, als ich in den Norden gekommen bin. Wenn ich morgens beim Brötchenholen ganz fröhlich alle gegrüßt habe, wurde ich nur komisch angeguckt. Im Rheinland wird man sofort auf ein Kölsch eingeladen, dafür aber auch schnell wieder vergessen. Wer in Hamburg Freunde hat, hat diese dagegen wirklich für ein Leben lang. Das weiß ich zu schätzen.

Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben?
Ich singe über Geschichten aus dem Leben, aber immer mit guter Laune. Ernstere Themen schneide ich nicht an. Meistens geht es um Dinge wie die Liebe oder den Urlaub. Mein Publikum soll die Möglichkeit bekommen, einmal abzuschalten. Mir graut davor, die Nachrichten zu sehen, bei dem, was in der Welt ständig Schlimmes passiert. Deshalb soll mein Publikum Sorgen und Leid zumindest für eine gewisse Zeit vergessen und ein paar schöne Stunden haben.

Der gebürtige Rheinländer Pascal Krieger hatte bereits mit zwölf Jahren seinen ersten Auftritt als Sänger. Mit mehreren Bands veröffentlichte er seine ersten CDs und komponierte und textete Songs und Cover-Versionen. Als Solo-Künstler folgten zahlreiche Auftritte, unter anderem bei der Weihnachtsgala-Tour der ARD-Fernsehlotterie. Krieger wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Gemeinde Seevetal vor den Toren Hamburgs.

Warum setzen Sie sich auch außerhalb Ihrer Auftritte für „Appen musiziert“ ein?
Was Rolf Heidenberger auf die Beine stellt, ist einzigartig. Wir kennen uns ja schon länger und es ist eine Freundschaft entstanden. Deshalb habe ich auch auf meine Homepage geschrieben, dass ich „Appen musiziert“ unterstütze. Das hat beim Karneval im Rheinland sogar einmal der Präsident einer Karnevalsgesellschaft vor meinem Auftritt erwähnt. Nach der Veranstaltung kam dann ein älteres Ehepaar auf mich zu und überreichte mir 25 Euro, die ich an „Appen musiziert“ weitergeben sollte. Das habe ich natürlich sofort getan.

Haben Sie musikalische Vorbilder?
Eigentlich nicht. Aber es gibt natürlich Menschen, die mich beeindrucken. Was Jürgen Drews mit 70 Jahren noch abliefert, ist sensationell. Ich kenne ihn von gemeinsamen Auftritten. Er ist hinter genauso wie auf der Bühne. Ich wünsche mir, dass ich in seinem Alter noch genauso fit bin und das Publikum mitreißen kann. Dazu hätte ich noch gern das Herz von Wolfgang Petry. Seine Nähe zu den Fans ist einfach genial. Er geht auf alle zu und hat für jeden ein offenes Wort. Das ist für mich ebenfalls selbstverständlich.

Wie ist überhaupt das Verhältnis zu den anderen Musikern in der Schlagerszene? Sind es eher Kollegen oder Konkurrenten?
Neid oder Konkurrenzdenken gibt es eigentlich nicht. Im Gegenteil: Es sind schon viele Freundschaften entstanden. Wobei die Kontaktpflege nie ganz leicht ist, weil wir alle an unterschiedlichen Orten auf Tour sind. Grundsätzlich ist es schade, dass ich bei Geburtstagsfeiern oder anderen Partys häufig nicht dabei sein kann, weil ich an den Wochenenden meistens auftrete.

Gibt es Auftritte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?
Im vergangenen Jahr flog bei meinem Schlagerwelle-Auftritt plötzlich ein BH auf die Bühne, kurz darauf folgte eine Leggins. Ich fühlte mich natürlich geschmeichelt von der Aktion. Höschen und BH auf der Bühne kennt man doch eher von Boygroups wie Take That.

Karten für „Appen musiziert“ gibt es im Ticket-Center des A. Beig-Verlags in Pinneberg, Damm 9-19, sowie in den Geschäftsstellen in Elmshorn, Schulstraße 62-66, in Wedel, Bahnhofstraße 65, in Quickborn, Kieler Straße 80, sowie in Barmstedt, Reichenstraße 17. Telefonische Vorbestellungen sind unter 04101-5356233 möglich. Die Tickets kosten 15 Euro.
Weitere Vorverkaufsstellen sind: Marens LaDiDa, Hauptstraße 24 in Appen, Edeka Jensen, August-Christen-Straße 6 in Barmstedt, Edeka Appel, Waldhof 3 in Ellerbek, Theaterkasse Konzert und Event, Kirchenstraße 8 in Elmshorn, Edeka Böge, Hauptstraße 37-43 in Halstenbek, Theaterkasse Moorrege, Wedeler Chaussee 26 in Moorrege, Edeka Bert Meyer, Dingstätte 5 und Saarlandstraße 65 in Pinneberg, Edeka Böge, Nienhöfener Straße 19a in Pinneberg, Marktkauf, Peiner Hag 1 in Prisdorf, Edeka Appel, Krupunder 2 in Rellingen, Edeka Böge, Hauptstraße 39 in Rellingen, Edeka Ermeling, Gerberstraße 1 in Uetersen, Edeka Jensen, Am Marienhof 3 in Wedel, Edeka Paulsen, Im Sande 2, in Holm.
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