Der Löwe ist der Gewinner : Sänger André Lion aus Elmshorn auf dem Heiligengeistfeld

Die Fans im Rücken: André Lion auf der Bühne.
Die Fans im Rücken: André Lion auf der Bühne.

André Lion spielte seine neuen Songs vor tausenden Fußballfans. Viele Autogramm- und Selfiewünsche.

shz.de von
28. Juni 2018, 10:30 Uhr

Hamburg/Elmshorn | Die Stimmung am Nachmittag gegen 15 Uhr war entspannt und viele Fußballfans kamen gut gelaunt mit Fahnen und Fantrikots. Denn auf dem Hamburger Heiligengeistfeld stand am Mittwoch alles unter dem Stern der Fußball-Weltmeisterschaft – auch wenn die Hoffnungen auf die Titelverteidiung am Ende enttäuscht wurden. Bei blauem Himmel und lauschigen 25 Grad hatten sich tausende Fans auf den Weg gemacht, um gemeinsam das Spiel Deutschland-Südkorea mit Gleichgesinnten zu gucken. Die Veranstalter hatten aber vor dem Spiel noch eine musikalische Überraschung in petto.

 

Denn Sänger André Lion eröffnete das Veranstaltungsprogramm mit der Vorstellung seiner neuen Songs, die vor kurzem auf EP rausgekommen sind. Mit der Reaktion des Publikums war er sehr zufrieden „Location , Sound und Bühne sind sehr professionell, wie alles hier“, so Lion. „Auch die überraschten Fußballfreunde – viele jüngeren Alters sind gut abgegangen“, freut sich Lion nach dem Auftritt zwischen Selfies und Autogrammeschreiben.

Zeit für ein Selfie mit den Fans muss sein.
Holger Bass
Zeit für ein Selfie mit den Fans muss sein.

Für ein längeres Interview bleibt nach dem Auftritt auf dem Heiligengeistfeld nur am Rande Zeit. Denn viele Fans, meist im Alter zwischen 15 und Mi tte 20, warteten an der seitlichen Bühnenabsperrung, um ein Autogramm zu ergattern oder die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, um ein Souvenir in Form eines Selfies oder Fotos mit nach Hause zu nehmen.

Nächster Auftritt mit Jan Delay Culcha Candela

Und ein Insider gratuliert André Lion zu seinen gelungenen Songs und fragt nach, ob er an weiteren Auftritten interessiert sei. Adressen müssen nicht ausgetauscht werden. „Die Hip-Hop-Szene in Hamburg ist gut verknüpft und man kennt sich“, erklärt der Sänger auf dem Weg zum Catering.

Der nächste Auftritt ist für Lion mit dem heute nicht zu vergleichen. Denn beim Strand-Open-Air in Eckernförde am Samstag, 7. Juli, ist Musik pur angesagt. Zusammen mit Jan Delay und Culcha Candela steht André Lion auf der Ostseebühne und sorgt für chillige Partylaune.

Kein Fake-Name

Zu seinem Künstlernamen sagt der Elmshorner übrigens in einem früheren Bericht auf shz.de: „Ich wollte einfach keinen Fake-Namen, wie es in der Musik-Szene mittlerweile recht üblich ist.“ Also nimmt er seinen Vornamen und kombiniert ihn mit dem englischen Wort für Löwe. Sein Lieblingstier, wie der Musiker verrät, das auch als Tattoo seinen Oberarm ziert. Sein Künstlername werde aber deutsch ausgesprochen. „Lion, wie man es spricht, soll die deutschen Texte meiner Musik verdeutlichen“, erklärt er und fügt lachend an: „Außerdem merken sich die Leute das schneller, wenn sie erst fragen müssen, wie mein Künstlername ausgesprochen wird.“ Für seine Debüt-Scheibe „Vielleicht“ blieb er in der Heimat Hamburg und ließ sich Beats von Goldproduzent P.M.B. liefern, der ebenfalls zurzeit frisch mit neuem Album am Start ist.

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