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Pinneberger Tageblatt

21. November 2017 | 03:55 Uhr

Säfte und viele faire Initiativen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Apfel- und Beetefest Besucher informieren sich

Beim vierten Apfel- und Beetefest des Umwelthauses haben sich Initiativen vorgestellt, um ihre selbsterzeugten Lebensmittel zu präsentieren. „Ich finde es interessant, dass man hier Hühner pachten kann“, sagte Christina Tödt aus Pinneberg. Sie habe sofort ein Glas Honig erstanden, weil das Produkt auch aus dem Garten stamme. Wie Tödt, ließen sich zahlreiche Besucher nicht vom wechselhaften Wetter abschrecken.

Die Besucher stellten mittels einer Presse Apfelsaft her, um ihn anschließend zu genießen. „Wir wollen unseren Garten feiern und im Zuge des Tages der Regionen für Hirnfutter sorgen“, erläuterte Umwelthaus-Chef Rainer Reischuck. Das Motto der Kampagne lautete „Wer weiter denkt, kauft näher ein.“

Das Umwelthaus-Team lud Menschen ein, achtsam zu sein, die Auswirkungen des eigenen Konsums zu reflektieren und eigene Wege zu gehen. „Das klingt zwar hochgestochen und weltverbesserisch“, erläuterte Reischuck. Doch dass es funktioniere, zeigten Initiativen aus dem Kreis und dem Umland. Bei den Trifolia-Beeten Pinneberg/Rellingen handelt es sich um eine ökologisch wirtschaftende Gärtnerei für Wildstauden. Auf der Fläche haben aber noch mehr Gärtner Platz: Es können Beete zu je zwölf Quadratmetern gepachtet und in Eigenregie bestellt und bepflanzt werden.

FoodCoops in und um Pinneberg ist eine Gruppe, deren Mitglieder als Anteilseigner am Kattendorfer Hof beteiligt sind. Auf dem im Kreis Segeberg liegenden Hof wird nach Demeter-Richtlinien und als Projekt solidarische Landwirtschaft betrieben. Monatliche Beiträge der Mitglieder ermöglichen es, fair für Natur und Mensch Lebensmittel zu erzeugen. Die Mitglieder erhalten hierfür einen wöchentlichen Ernteanteil.

Die Besucher nutzten die Chance, Initiativen kennen zu lernen und informierten sich über die vertretenen Gruppen, etwa die Naturfreunde Pinneberg und die Eine-Welt-Aktionsgruppe Rellingen. „Ich bin angetan, weil mich das Naturthema anspricht“, bilanzierte Fritz Peters von den Pfadfindern.

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