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Uetersen : „Rumpelstilzchen“ mit zickigen Hofdamen und bösen Kindern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Hagebuttenbühne in Uetersen bringt das Rumpelstilzchen als Weihnachtsmärchen auf die Bühne. Am Sonnabend ist Premiere.

Uetersen | Nach 1989 und 1999 spielt die Uetersener Hagebuttenbühne zum dritten Mal das Weihnachtsmärchen „Rumpelstilzchen“. Wie immer in einer ganz eigenen Fassung mit Musik, Gesang und viel Action unter der Regie von Sandra Faulhaber und Dagmar Clausen. Premiere ist am Sonnabend, 29. November, um 17 Uhr in der Turnhalle Parkstraße in Uetersen.

Vor der eigentlichen Premiere gibt es die Möglichkeit, am 29. November die öffentliche Generalprobe um 13 Uhr zu besuchen. Der Eintritt kostet drei Euro. Weitere Aufführungen finden am Sonntag, 30. November, um 14 und 17 Uhr sowie am Sonnabend, 6. Dezember, um 14 und 17 Uhr statt. Die Eintrittskarten für sieben Euro gibt es bei der Theaterkasse Moorrege, Wedeler Chaussee 26, oder unter hagebuttenbuehne.de.

„Wie auch in den letzten Jahren zeichnet sich unser Stück in diesem Jahr wieder dadurch aus, dass Kinderrollen im Stück von Kindern gespielt werden“, erklärt die Vorsitzende Marnie Rühmkorf. „Das verleiht dem Ganzen mehr Authentizität.“ Auch, dass Kostüme, Bühnenbild, Textbuch, Musik und Lieder sowie die Maske von Bühnenmitgliedern erstellt werden, sei sicherlich etwas Besonderes. „Alle ziehen an einem Strang – ob Groß oder Klein – , was dem Ganzen immer etwas sehr Familiäres verleiht.“

Da das Stück wieder selbst geschrieben wurde, sei der Plot an die schauspielerischen Ressourcen angepasst worden, so Rühmkorf weiter. Dadurch seien viele Rollen um die eigentlichen grimmschen Charaktere herum entstanden. Insgesamt spielen 19 Darsteller mit. Deshalb gibt es auch einige Nebenhandlungen. So gebe es beispielsweise zwei Kinder, die mit Rumpelstilzchen im Wald leben, die er bereits vor vielen Jahren gekidnappt hat. Die beiden versuchen ihrem Ziehvater in Unheimlichkeit und Boshaftigkeit nachzueifern. Zwei zickige Hofdamen buhlen um die Gunst des Königs. Der Humor sei modern und sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gedacht, sagt Rühmkorf. Die größte Herausforderung bei einem solchen Stück sei sicherlich, trotz des kindgerechten Inhalts und der überwiegend kindlichen Adressaten des Stückes, die ernsteren Aspekte wie beispielsweise tragische Stimmungen deutlich herauszuarbeiten. „Wir versuchen immer, sehr detailliert zu arbeiten und auch die leisen Töne eines Stücks deutlich zu machen. “

 

Das Weihnachtsmärchen handelt von der kleinen Müllerstochter Martha, die sehr viel Fantasie hat und sich gerne Geschichten ausdenkt. So erzählt sie dem König, der sich auf dem Markt unters Volk mischt, dass ihre große Schwester Hanne die Fähigkeit besitzt, Stroh zu Gold zu spinnen. Ein Fehler, denn den König anzulügen, wird seit jeher hart bestraft. Deshalb muss Hanne nun beweisen, dass sie diese Fähigkeit besitzt, um ihre kleine Schwester vor dem Kerker zu bewahren.

Doch wie soll sie das nur machen? Ganz unerwartet bietet jemand seine Hilfe an. Ein kleiner Gnom – ein unheimliches Wesen. Der Unbekannte besitzt tatsächlich die Fähigkeit, Stroh zu Gold zu spinnen. Doch nicht ohne Gegenleistung. Um ihre Schwester vor dem Kerker zu bewahren, muss sie dem Wesen etwas versprechen – ihr erstgeborenes Kind. Diese Abmachung führt zu einer Geschichte, in der es um Mut, Liebe und Freundschaft geht. Der Name des Wesens spielt dabei eine wichtige Rolle.

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erstellt am 27.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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