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Pinneberger Tageblatt

15. Dezember 2017 | 01:48 Uhr

Ritterschlag für die Bücherei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

25-jähriges Bestehen Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) bei Jubiläumsempfang in Krupunder / Großes Lob für Aktivitäten

Was für ein Ritterschlag für die Bücherei Halstenbek-Krupunder unter der Leitung von Diplom-Bibliothekarin Emine Ulusan und Heidrun Tummoßeit, Leiterin der Gesamtbüchereien Halstenbek: Anke Spoorendonk (SSW), Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, gratulierte der Gemeindebücherei im Bickbargen 9 am Mittwochabend zum 25-jährigen Jubiläum persönlich.

Während des Festakts in den neuen Räumen im Wolfgang-Borchert-Gymnasium (WoBo) sagte Spoorendonk vor mehr als 40 Gästen: „Bibliotheken sind wichtig, um Wissen und Kultur zu vermitteln und um eine digitale Spaltung unserer Gesellschaft zu verhindern. Sie gewährleisten Informationsfreiheit, Meinungsvielfalt und Demokratie. Bibliotheken sind Schnittstellen und Knotenpunkte, Lern- und Veranstaltungsorte und Treffpunkte für die Bürgerinnen und Bürger. Mit ihren Bibliotheksstandorten Halstenbek und Krupunder entspricht die Gemeindebücherei Halstenbek diesem Ideal in hohem Maße.“

„Tout Halstenbek“ war erschienen. Verwaltungspitze, Repräsentanten aus der Politik, vom Bücherei Förderverein, WoBo-Schulchef Veit Poeschel – kaum einer ließ sich das Ereignis entgehen. Viele ergriffen kurz das Wort, lobten die Arbeit der zurückliegenden Jahrzehnte mit allen Höhen und Tiefen.

Den Worten von Ministerin Spoorendonk wurde besonders Gehör gegeben. Schnittstellen und Treffpunkte: Diesen Idealen entspreche auch dem Ziel des neuen Landes-Bibliotheksgesetzes, mit dem das Bibliothekswesen insgesamt eine rechtliche Aufwertung erfahre., sagte sie. „Bibliotheken sollen im Rahmen der Sozialraum- und Stadtentwicklungsplanung als Standortfaktoren anerkannt werden“, so Spoorendonk.

Insbesondere lobte die Kulturministerin die gute Vernetzung der Halstenbeker Gemeindebücherei, deren Filiale Krupunder in einen Schulkomplex integriert sei. „Die Bibliotheken werden in Zukunft verstärkt strategische Partnerschaften mit anderen kommunalen Einrichtungen wie den Volkshochschulen, Museen, Kitas, Schulen oder auch Seniorenheimen eingehen. Sie hier leben das bereits durch den Kooperationsvertrag aller Bildungspartner mit der Bürgermeisterin.“

Beeindruckt zeigte sich Spoorendonk auch von den Bibliothekswerten: Etwa 3000 aktive Nutzer, etwa 100  000 Bücherei-Besuche im Jahr, mehr als 20 Ausstellungen jährlich und Veranstaltungen für etwa 2000 Schüler – das seien imponierende Zahlen, so die Ministerin weiter. „Sie leisten hier herausragende Arbeit. Und dafür möchte ich Ihnen herzlich danken.“

Eine weitere Aufwertung wird das Bibliothekswesen durch den im Frühjahr verliehenen Bibliothekspreis erfahren. Innovative Bibliotheksarbeit, Kundenorientierung, gelungene Kooperationen und wirksame Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sollen mit Blick auf die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund ausgezeichnet werden. >  

www.halstenbek.de

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www.mjke.schleswig-holstein.de


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