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Rettungswache: Vorfahrt für Fahrzeuge kommt

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Pinneberg | Das ging schnell: Ratsmitglied Dieter Schott (Die Grünen) beschwerte sich bei der Pinneberger Verwaltung wegen zweier Verkehrsprobleme, prompt bekam er eine Antwort mit Lösungsfahrplan für zumindest ein Verkehrsärgernis zurück.

Zum einen empörte es den Kommunalpolitiker, dass seit nunmehr neun Monaten die Ampelanlage an der Einmündung Gehrstücken in die Rellinger Straße immer noch nicht so umfunktioniert worden ist, dass den Rettungsfahrzeugen bei Einsätzen freie Fahrt gewährt wird - und sie nicht das laute Martinshorn einschalten müssen. Zum anderen ärgerte sich Schott über unzureichende Hinweise auf eine neu eingerichtete Einbahnstraßenregelung in der Halstenbeker Neuen Straße, weswegen es zu unnötig erhöhtem Rückfahrverkehr durch Pinnebergs Thesdorfer Weg, Halstenbeker Straße, Neuer Straße und Bogenstraße, dem so genannten Schleichweg entlang der Autobahn, gekommen sei.

"In einem abschließenden Gespräch mit der beauftragten Signalbaufirma konnte jetzt geklärt werden, dass die Maßnahme spätestens bis Anfang Oktober umgesetzt wird", meldete Bauamtsleiter Klaus Stieghorst bezüglich Ampelanlage zurück. Die Unzufriedenheit mit der Lärmbelästigung durch die Rettungswache könne er sehr gut verstehen, bekannte er. Doch leider habe es Abstimmungsbedarf und technische Probleme zwischen Auftraggeber Rettungswache und Auftragnehmer Signalbaufirma gegeben, die jetzt erst gerade geklärt werden konnten. Die Verzögerungen bedauerte Stieghorst sehr.

Die Probleme rund um die Einrichtung des Neuen Wegs als Einbahnstraße seien kein Kommunikations- und Koordinationsversäumnis der beiden beteiligten Gemeinden, erklärte der Bauamtschef unserer Zeitung. Die Verkehrsordnungsbehörde ordnet an, dass die Schilder, die rechtzeitig und schon im Vorfeld auf den Durchfahrtstopp hinweisen sollen, aufgestellt werden und die Baufirma stellt sie dann tatsächlich auf. Doch "das ist ein rustikales Geschäft", so Stieghorst. Verzögerungen seien nicht selten. Inzwischen weisen für beide Richtungen Tafeln im Thesdorfer Weg auf das Problem hin.

Und Ratsherr Schott - ist er damit jetzt zufrieden? "Eigentlich nicht", sagt der Grünenpolitiker zögernd. "Ich finde es nicht vorteilhaft, dass man sich solange nicht um die Ampelschaltung gekümmert hat." Problemlösung bis Anfang Oktober: Das ist "keine schnelle Erledigung".

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erstellt am 01.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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