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Zweite Austauschwelle : Rellingen: 370 Straßenlampen werden auf LED umgerüstet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis Ende Juni Umrüstung von 370 Straßenlampen mit LED in Rellingen.

Rellingen | Tino Paramin rechnet vor: Die Gesamtkosten der neuen Rellinger Straßenbeleuchtung mit der umweltfreundlichen und kostensparenden LED-Technik belaufen sich auf schätzungsweise 379  000 Euro. 275  376 Euro seien förderfähig. „Es werden hiervon 25 Prozent als Förderung zur Auszahlung kommen.“ Zahlen sind die eine, die Praxis die andere Seite der Medaille: Der Mitarbeiter im Fachbereich Planen und Bauen, zuständig für Gebäudemanagement Technik, ließ es sich gestern nicht nehmen, den Startschuss für die zweite Umrüstungswelle – Beginn war im Jahr 2012 – am Baumschulenweg live zu erleben.

Flankiert von Bürgermeister Marc Trampe (parteilos), Tom Rasmussen, Chef des Ressorts Planen und Bauen, ließ sich Paramin noch einmal die technischen Details von Horst Belkowitz erklären. Der Experte von Arendt Elektroanlagen aus Schenefeld begleitet mit Kollegen den Austausch von Hochdruckquecksilberleuchten (HQL) mit 160 Watt hin zu Light Emitting diode, also der Lichtemittierenden Diode (LED) mit gerade mal 21 Watt. Denn laut einer bundesweiten Gesetzgebung dürfen seit 2011 keine HQL-Lampen mehr installiert werden.

Die Fakten: Insgesamt sorgen 2000 Lampen in Rellingen für nächtliche Sicherheit auf den Straßen und Bürgersteigen. Bis Ende Juni werden die restlichen 370 HQL-Lampen ausgetauscht – im Durchschnitt 20 am Tag. Langfristiges Ziel soll es sein, alle 2000 alten Leuchten zu modernisieren. „Der Austausch ist ein Beitrag zum Klimaschutz und bringt eine Einsparung von 42  580 Euro pro Jahr“, rechnet Rathauschef Trampe vor.

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erstellt am 27.Apr.2017 | 16:00 Uhr

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