Tornesch : Reitsport auf der Überholspur

Rasant und akrobatisch: Die spannenden Spiele erforderten  Konzentration von Pferd und Reiter.
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Rasant und akrobatisch: Die spannenden Spiele erforderten Konzentration von Pferd und Reiter.

Mounted-Games-Ranglistenturnier: 59 Teams messen sich in spannenden Spielen am Kanaldamm.

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02. September 2013, 16:00 Uhr

Sie gehören zum Spannendsten, was der Reitsport vor allem für Jugendliche zu bieten hat – die Mounted-Games-Spiele. Im Gegensatz zum Polo, der Sportart, die als teuer und elitär gilt, sind die Mounted Games auf dem besten Weg, sich zu einem Breitensport zu entwickeln. Teams des Allgemeine Reit- und Fahrvereins Ahrenlohe (ARuFV) sind seit vielen Jahren bundesweit mit Teams in den Mounted-Games-Championats ganz oben dabei. Am Wochenende stellten die Tornescher bereits zum elften Mal ein Ranglistenturnier auf die Beine. 59 Mannschaften mit knapp 300 Teilnehmern aus Norddeutschland traten auf dem Gelände von „Susy’s Pensionsstall“ am Kanaldamm an. Aus Tornesch traten fünf Teams an: „Ahrenlohe 3“ und die „Ahrenloher Speedys“ in der Offenen Klasse sowie „Ahrenlohe 1“, „Ahrenlohe Jugend“ und die „Ahrenloher Mounties“, die in der Jugendklasse an den Start gingen.

Dirk Grebe, stellvertretender Vereinsvorsitzender, hatte das Turnier organisiert und um sich ein Helfer-Team von 30 ARuFV-Mitgliedern versammelt. Eingesetzt waren zudem drei Schiedsrichter aus dem Mounted-Games-Verband. Reitsport auf der Überholspur – bei den Mounted Games sind reiterliche und athletische Fähigkeiten gefordert. Pro Team waren fünf Teilnehmer am Start. Am ersten Tag wurden die Spiele in der Offenen Klasse, bei der keine Altersbeschränkung vorgesehen ist, ausgetragen. 38 Mannschaften hatten zunächst zwei Qualifikationsrunden zu bestreiten. Es galt, sieben Spiele zu absolvieren, darunter ein Slalom sowie das „Windsor-Game“, bei unter anderem in vollem Galopp ein Turm auf einen Kegel aufgesetzt werden musste. Umgeworfene Stangen waren wieder aufzustellen, was sich nicht als einfach erwies.

Die Rückkehr zum nächsten Staffelreiter wurde in teilweise rasanter Geschwindigkeit angetreten. Die Zuschauer waren begeistert und belohnten die Akteure mit viel Applaus.

Trotz immer wieder einsetzender Regenschauer konnten die Finalläufe ohne zeitliche Verzögerung stattfinden. Besucher, die sich vor dem Nass von oben schützen wollten, stärkten sich mit Kuchen, Kaffee, Grillwürstchen und Erfrischungsgetränken in einem Zelt. Gestern Vormittag starteten 21 Teams mit Reitern im Alter bis zu 16 Jahren in der Jugendklasse und lieferten sich wiederum spannende Wettkämpfe.

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