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Pinneberger Tageblatt

23. Juli 2017 | 16:56 Uhr

Reise von Barock bis zur Moderne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Konzert Junge Künstler Pinneberger Musikschule begeistern Zuhörer in der St. Michael Kirche / Breit gefächertes Programm

Aus dem Inneren der St. Michael Kirche in Pinneberg waren bereits die typischen Klänge des Einstimmens zu hören. Immer mehr Besucher strömten in die Kirche, bis die Reihen vollständig besetzt waren. Sie alle kamen zur Unterstützung der Schüler der Pinneberger Musikschule. Diese luden zu einem Ensemblekonzert ein. Dabei nahmen die Schüler die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit des Barock bis zur Romantik.

Wolfgang Spautz, Schatzmeister des Vereins der Musikschule, freute sich über die zahlreichen Besucher. „Es wird Ihnen Musik auf hohem Niveau präsentiert“, versprach er den Gästen. Außerdem sei die Akustik in der Kirche etwas ganz Besonderes. „Es lohnt sich, genau hinzuhören“, so Spautz.

Die Musikschüler traten in kleineren Gruppierungen auf. Den Anfang machte das neun-köpfige Querflötenensemble. Sie erfüllten den Raum der Kirche mit dem „Ronde und Saltarello“ von Tielman Susato sowie den Stück „Cosy Flutes“ von Hans P. Keuning. In etwas kleinerer Besetzung, aber vom Klang her mindestens genauso imposant, trat das Streichquartett auf. Sie spielten den dritten Satz des „Quartettino D-Dur“ von Jacques Féréol Mazas. Ein besonders gewaltiges Klangvolumen präsentierte das Klarinettenensemble mit dem Allegretto, dem Andante und dem Rondo allegro aus „Divertimento F-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Den krönenden Abschluss des Konzert machte das Klarinettenquartett mit einer Variation über ein Thema Paganini. In perfektem Einklang präsentierten sie das moderne Stück von Kenneth Wilson. Unterstützung erhielten die Musikschüler von ihren Lehrern Christiane Stein (Querflöte), Natalie Kaufmann (Violoncello), Eungsun Cho (Violine) und Dirk Gerschler (Klarinette). Für ihre Leistungen erhielten die Musikschüler lange anhaltenden Applaus. „Es ist toll, was für ein Talent bei den jungen Leuten zu sehen ist“, sagte Maria Schumann, die gemeinsam mit ihrem Mann das Konzert besuchte. „Die Atmosphäre war fantastisch. Es war eine Freude den jungen Talenten zuzuhören. Da brauchte man gar nicht hinzusehen. Es reichte, die Augen zu schließen und einfach zu genießen“, so Manfred Schumann.


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