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Bönningstedt : Regenwasser: Gebühr wird ab 1. Juli fällig

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bönningstedter zahlen künftig für versiegelte Flächen.

von
erstellt am 17.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Bönningstedt | Im November 2014 fiel der Startschuss für ein ehrgeiziges Ziel: Ab 1. Juli dieses Jahres soll in Bönningstedt die Niederschlagswassergebühr erhoben werden. Im Finanzausschuss gab Lars Stolpe von der Hamburger Stadtentwässerung am Dienstagabend einen Sachstandsbericht ab.

„Wir haben seit November 160 Einzelberatungen und 650 Telefonate geführt sowie 1500 Fragebögen verschickt“, berichtete Stolpe. Im Januar seien dann 500 Erinnerungsschreiben an diejenigen versandt worden, die noch nicht auf den Fragebogen reagiert hätten. „Inzwischen sind 90 Prozent der Fragebögen zurückgekommen, mit heutigem Stand haben wir 406.000 Quadratmeter versiegelte Fläche erfasst“, so Stolpe weiter.

Damit könnten jetzt auch vorläufige Zahlen genannt werden. „Grundstücksbesitzer können mit 27 Cent pro Quadratmeter pro Jahr rechnen“, kündigte Stolpe an. Für ein typisches Einfamilienhaus mit etwa 150 Quadratmetern versiegelter Fläche bedeute dies, dass etwa 40 Euro Gebühr pro Jahr zu entrichten sei.

„Es gibt noch einen Spielraum für Veränderungen, denn 122 Grundstücke mit insgesamt 41.500 Quadratmetern sind noch nicht eingerechnet“, sagte Stolpe. Je nach dem wie die Höhe der restlichen versiegelten Fläche ausfalle, bewege sich der Spielraum der Gebührenhöhe zwischen 26,1 Cent und 29,7 Cent. Zudem seien noch 15 Prüffälle offen. „Hier stehen wir im Dialog mit den Eigentümern“, berichtete Stolpe.

In den kommenden zwei Wochen würden die Gebühren festgelegt und die Satzung angepasst. Anschließend würden die entsprechenden Bescheide verschickt und die Daten ins Abrechnungssystem übernommen. „Abschließend kann ich feststellen, dass wir erstens eine moderate Gebühr errechnet haben und zweitens fristgerecht zum 1. Juli den Abschluss erzielt haben“, so Stolpe. Auf Nachfrage teilte er mit, dass die finanzielle Entlastung für die Gemeinde bei etwa 60.000 Euro pro Jahr liegen werde.

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