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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 11:33 Uhr

Reales Leben statt Tastaturklappern

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fünfte Auflage der Messe „PI-Aktiv“ steht unter dem Motto „Ehrenamt macht Freu(n)de“ / 55 Austeller bereits angemeldet

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erstellt am 29.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Sie sind beim Deutschen Roten Kreuz, bei der Lebenshilfe oder einem Oldtimer-Club aktiv, sie betreuen ältere Menschen oder sind in der Jugendarbeit tätig – Ehrenamtliche im Kreis Pinneberg. Und alle haben eines gemeinsam: Sie suchen Mitstreiter. Mehr als 55 Vereine, Verbände und Institutionen bauen für Sonntag, 16. März, in der Pinneberger Rübekamphalle ihre Stände auf. Denn um 11 Uhr öffnet dort die mittlerweile fünfte Ehrenamtsmesse „PI-Aktiv“ ihre Pforten, zu der die Veranstalter etwa 800 Besucher erwarten. „Ziel der Ehrenamtsmesse ist es, den Ausstellern eine Gelegenheit zu bieten, sich mit ihren Tätigkeiten und Plänen zu präsentieren“, erläuterte gestern Chef-Organisator Rainer Ronke. Allerdings gebe „PI-Aktiv“ den Besuchern Anregungen, in welchen Bereichen sie sich ehrenamtlich engagieren können.

Dabei muss es gar nicht viel Zeit sein, die „geopfert“ werden müsse, betonte Michael Behrens als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, die die Ehrenamtsmesse unterstützt. Die Messe biete biete sowohl den Besuchern als auch den Ausstellern die Gelegenheit, einfach in Kontakt zu treten. Insbesondere für Jugendliche sei die Veranstaltung geeignet, sich auch über die Einsatzmöglichkeiten für ein freiwilliges soziales Jahr zu informieren.

Das Motto der Messe, die Ronke gemeinsam mit Ute Algier und Wolfgang Heckmann organisiert, lautet „Ehrenamt macht Freu(n)de“. Für Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU), der gemeinsam mit Landrat Oliver Stolz die Schirmherrschaft übernommen hat, könnte das Motto nicht aktueller sein. „Es gibt Facebook-Freunde und richtige Freunde, mit denen man gemeinsam an einer Sache arbeitet“, so Tiemann. Anders als in sozialen Netzwerken biete die ehrenamtliche Tätigkeit die Möglichkeit, direkt mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

Tiemann betonte, dass oft nach Hilfe vom Staat gerufen werde. Die Allgemeinheit könne indes nicht das leisten, was das Ehrenamt leiste. „In Schleswig-Holstein gibt es etwa eine Million Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Wertschöpfung liegt bei 20 Milliarden Euro. Das entspricht der Hälfte des Landeshaushalts“, rechnete Tiemann vor.

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