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Krippenplätze in Borstel : Raumpuzzle löst die Platzprobleme

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Um zusätzliche Krippenplätze zu schaffen, wird der Gemeinde- zum Klassenraum umgewandelt. Ein Container wird nicht angeschafft.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Borstel-Hohenraden | „Wir sparen Geld, weil alle an einem Strang ziehen“, sagte Borstel-Hohenradens Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) am Mittwochabend während der Sitzung, des Bau, Wege- und Umweltausschusses im Feuerwehrunterrichtsraum. Rahn freute sich, dass die Platznot des Kindergartens dank eines kreativen Raumpuzzles ohne die Anschaffung eines Containers ein Ende hat und die Fraktionen das Alternativ-Konzept einstimmig befürworteten.

Lange sah es so aus, als wenn die durch die Schaffung von zehn Krippenplätzen entstandenen Probleme nur durch einen Pavillon behoben werden können. Dieser hätte ungefähr 20.000 Euro gekostet – eine Ausgabe, die die Gemeinde unbedingt vermeiden wollte. Das ist mit viel Einfallsreichtum und der Zusammenarbeit von Politik, Schule, Feuerwehr, Kindergarten, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Landfrauen gelungen. Geplant ist, dass der sich in der Grundschule befindende Gemeinderaum für ein Jahr zum Klassenraum umgewandelt wird und so zusätzlicher Raum für die Kita-Kinder entsteht.

Die Sitzungen der Fachausschüsse werden deshalb in den kommenden zwölf Monaten in den Unterrichtsraum der Feuerwehr verlegt. Auch die DRK-Seniorenarbeit und die Treffen der Landfrauen finden an anderen Orten statt. „Alle waren sofort bereit, uns zu unterstützen“, lobte Harm Kähler (FWG). Anstatt 20.000 Euro veranschlagt die Gemeinde nun 3000 Euro für Um-und Rückbau des Gemeinderaums. Außerdem sollen die Senioren als Dankeschön für deren Entgegenkommen mit Geld für Kaffee und Kuchen unterstützt werden.

Eine Entscheidung über die Sanierung der Innenbeleuchtungen in Sporthalle, Grundschule, Kita, Feuerwehr und Bauhof wurde dagegen verschoben. „Dafür haben wir keine 30.000 Euro übrig“, erklärte Josef Clekovic (SPD). Da aber durch die Sanierung Energieeinsparungen erreicht werden und außerdem Fördermittel fließen könnten, sollte das Vorhaben aber nicht komplett beerdigt werden. Nun wird auf der kommenden Sitzung des Bau-, Wege- und Umweltausschusses ein Experte die einzelnen Maßnahmen ausführlich vorstellen.

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