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Pinneberger Tageblatt

22. November 2017 | 19:42 Uhr

Quickborns Großbaustellen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HandwerkIn den Schulen und Kindergärten wird saniert und umgebaut / Fachbereichsleiter Maurer zieht positive Bilanz der Ferienzeit

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2017 | 16:33 Uhr

Mit einem Fest für Schüler, Lehrer und Eltern sind gestern die neuen Container auf dem Gelände der Waldschule in Quickborn-Heide offiziell in Betrieb genommen worden. Die vier Räume teilen sich zwei Schulklassen und zwei Betreuungsgruppen. Für einen der Höhepunkte der Einweihung sorgte Günter Schilling, Geschäftsführer der Quickborner Containerfirma Neka. Er spendierte der Schulgemeinschaft den Besuch eines Zuckerbäckers.

„Wir haben in den Sommerferien viel geschafft“, sagte Helge Maurer, Leiter des Fachbereichs Liegenschaften im Quickborner Rathaus, während einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. Ergebnis der Arbeit sind unter anderem die acht roten Waldschulcontainer, die zu vier Räumen zusammengesetzt wurden. „Bislang hat die Hamburger Schulbehörde sie genutzt. Wir haben sie dort abgebaut, auf 24 Tieflader verfrachtet und in Quickborn direkt wieder aufgebaut“, sagte Schilling. Ausgestattet mit neuen Fußböden und einer neuen Decke, erfüllen sie nun alle Auflagen des Wärme- und Brandschutzes.

360  000 Euro musste die Stadt dafür hinlegen, gut 100  000 Euro weniger als geplant. Grund für die räumliche Erweiterung sind die steigenden Schülerzahlen an der Waldschule. Weil in diesem Jahr 30 Schüler mehr in den ersten Klassen aufgenommen wurden, musste auch die Zahl der Betreuungsplätze von bislang 40 auf 70 erhöht werden. 30 Kinder kommen in den Containern unter, 40 Kinder werden in anderen Räumen der Schule untergebracht.

Bauarbeiten auch auf dem Gelände des Elsensee-Gymnasiums, auf dem das Schulzentrum Süd entsteht: In den Sommermonaten wurden eine alte Trinkwasserleitung ersetzt, der rechte Flügel des Gymnasiums entkernt und die Voraussetzungen für eine Notversorgung der Schule geschaffen, damit unter anderem die Sicherheitstechnik und die Netze zur Datenübertragung funktionieren. „Außerdem sind die Räume im ehemaligen Realschulgebäude saniert worden“, so Maurer. An der Comenius-Schule wird das Haus 2 auf dem hinteren Teil des Geländes grundlegend saniert und zunächst entkernt, um die Voraussetzung für eine Nutzung durch die Schule und die Spieliothek zu schaffen. „In den Sommerferien haben die Gefahrenstoffsanierung und die Abrissarbeiten begonnen“, sagte Maurer.

In der Kindertagesstätte Zauberbaum in der Kampstraße sorgte derweil ein Leck in der Heizungs- und Sanitäranlage für Unruhe. Drei Gruppen seien davon betroffen, so Maurer. Sie mussten in die Turnhalle und zwei Container umziehen. In den Betriebsferien wurde der Neubau gestrichen. Außerdem gehen die Arbeiten für den Bau eines Lastenaufzuges weiter. Dafür wird ein alter Schornsteinschacht genutzt, der verbreitert und ausgebaut werden muss.

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