Pinneberg : Quellentaler feiern ihren Stadtteil

„Die Junx“ heizten den Besuchern des Quellentalfests ein.
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„Die Junx“ heizten den Besuchern des Quellentalfests ein.

„DSDS“-Kandidatin Vanessa Valera Rojas aus Tornesch begeistert das Publikum. Mächtig viel Spiel-Spaß für die jungen Besucher.

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10. Juni 2014, 10:00 Uhr

Pinneberg | Ihr Auftritt war der Höhepunkt bei der dritten Auflage des Neuen GeWoGe Quellentalfestes am Pfingstsonntag: Vanessa Valera Rojas war bei der diesjährigen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) unter die ersten Zehn gekommen. Um 16.30 Uhr betrat die Tornescherin die Bühne, kurz danach setzte der Regen ein. Aber davon ließen sich weder Sängerin noch Publikum abschrecken. Gast Stephan und sein Kumpel waren sogar extra aus Sachsen angereist, um Vanessa zu hören. Die gab nach ihrem Auftritt noch mehr als eine Stunde lang Autogramme. Insgesamt sechs musikalische Acts gab es auf der Bühne in der Heinrich-Christiansen-Straße – von Swing und Rock bis hin zu Party-Pop und Evergreens.

Das Fest für die ganze Familie von 12 Uhr bis Mitternacht hatte die Wohnungsbaugenossenschaft Neue GeWoGe, die im Quellental mehr als die Hälfte ihrer 2216 Wohnungen unterhält, versprochen. Vorstandsmitglied Kai Lorenz betonte am Rande der Veranstaltung, dass die Nachbarschaft wichtig sei. Bei so einem Fest sollen „Menschen zueinander finden, sich gemeinsam vergnügen“. Das sei die Gelegenheit, sich mit Nachbarn zu treffen und neue Leute kennen zu lernen.

Helmut Hochleitner, der seit mehr als 40 Jahren im Quellental lebt, traf zufällig Hans Clausen und Hermann Ruge und deren Ehefrauen. Seit mehr als zehn Jahren hatten sie sich nicht gesehen. Einst spielten die Männer in Tangstedt gemeinsam Fußball. Mit einem Gläschen Wein wurde auf das unverhoffte Wiedersehen angestoßen.

Bei den Kindern standen wieder die Wasserlaufbälle hoch im Kurs. Bei den Kleinen war ein historisches Karussell ganz oben auf der Wunschliste. Aber die Attraktion schlechthin waren die vier Bungee-Trampoline. Bis zu einer Stunde Wartezeit mussten die Mädchen und Jungen in Kauf nehmen, ehe sie sich in die Lüfte schwingen konnten. Der Regen bescherte den Betreuern dann eine eineinhalbstündige Pause – aus Sicherheitsgründen.

Natürlich wurde auch in diesem Jahr wieder Geld gesammelt. Das geht an die Grund- und Gemeinschaftsschule im Ortsteil, die einen Schulgarten mit Teich und Hühnern anlegen will.

Lorenz zeigte sich zufrieden. Zirka 10.000 Besucher sollen diesmal beimStadtteilfest gekommen sein. Das wäre ein neuer Rekord – und das trotz des wechselhaften Wetters.

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