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Pinneberger Tageblatt

23. November 2017 | 14:20 Uhr

Pyro-Show am Pinneberger Himmel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sternencup Fünf Teams zeigen musiksynchrone Feuerwerke / Etwa 2000 Zuschauer verfolgen beeindruckendes Spektakel

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2017 | 16:53 Uhr

Ein Kanonenschlag ließ die Besucher auf dem Golfpark Weidenhof zusammenzucken. Kaum war der Knall verhalt, begann am Sonntag die beeindruckende Lichtershow beim zweiten SternenCup. Fünf Teams des Pyro-Teams „Sternengalerie“ traten bei dem Feuerwerkswettberwerb gegeneinander an und zeigten ihr Können.

„Hier ist besondere Kreativität gefragt“, erläuterte Clemens Kemper, einer von drei Geschäftsführern der „Sternengalerie“. Die sechsköpfigen Teams erhielten ein vorgegebenes Budget. Mit diesem sollte eine musiksynchrone Show gestaltet werden, die zwischen 3:50 und 4:10    Minuten lang ist. „Tendenziell sind kürzere Feuerwerke besser. Da die Budgets für die Teams nicht riesig sind, müssen sie sich schon etwas einfallen lassen“, sagte Kemper. Goldregen, Boden- und Höhenfeuerwerk – die Teams zeigten alles, was die Pyrotechnik zu bieten hat. „Selbst als Feuerwerker muss ich sagen, dass wirklich kreative Ideen dabei waren“, so Clemens.

Die Idee zu dem Wettbewerb war im vergangenem Jahr spontan entstanden. Die „Sternengalerie“ feierte mit ihren etwa 100 Feuerwerkern aus dem ganzen Bundesgebiet ihr drittes Sommerfest. „Da wollten wir dann etwas besonderes machen“, sagte Clemens. Ein Plakat wies auf die Veranstaltung hin. „Wir dachten damals, wir machen das für uns, aber es kamen 500 Leute“, erinnerte sich Clemens. Sonntag wurde das deutlich übertroffen.

Etwa 2000 Besucher verfolgten die beeindruckenden Lichtschauspiele am Himmel. Und stimmten selbst über den Sieger ab. Nach dem letzten der fünf Feuerwerke hatten die Besucher zehn Minuten Zeit, auf der Webseite www.sternencup.de für ihren Favoriten abzustimmen. 1513  Wertungen gingen ein. Der Vorjahressieger Glorious Minds sicherte sich Platz 3. Die HD-Pyrocrea aus Berlin wurde Zweiter. Der Sieg und der Wanderpokal gingen nach Bohmte im Kreis Osnabrück an das Team „Classic Arts“. Als Clemens den Sieger verkündete, gab es beim Team kein Halten mehr. „Ist das geil“, rief Teamchef Nikolas Grube immer wieder. „Das war das erste musiksynchrone Feuerwerk, das wir jemals abgeschossen haben“, erläuterte der Niedersachse. Drei Monate dauerten die Vorbereitungen mit Auswahl der Musik, Choreografie, Einkauf und Umsetzung. „Das war schon krass, aber das wird nicht das letzte Feuerwerk, sei das man von uns gesehen hat“, sagte er nach der Siegerehrung.

„Wir haben die Besucherzahl verdreifacht. Das verpflichtet natürlich“, deutete Clemens eine Wiederholung des Wettstreits an. „Das ist viel Arbeit, aber es hat sich definitiv gelohnt“, bilanzierte er.

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